Richterswil

Richterswil hat jetzt genügend Land für einen weiteren Fussballplatz

Mit dem Kauf einer Parzelle nahe der Sportanlage Burgmoos schafft die Gemeinde Richterswil genügend Platz für ein zusätzliches Fussballfeld. Dessen Realisierung steht aber noch in den Sternen.

Die Gemeinde hat ein Stück Land mit Scheune im Hirezn gekauft.

Die Gemeinde hat ein Stück Land mit Scheune im Hirezn gekauft. Bild: Manuela Matt

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Um mehr Land im Hirzen, bei der Sportanlage Burgmoos, kämpft die Gemeinde Richterswil schon seit Jahren. Nun hatte sie die Möglichkeit, eine schmale Parzelle von einer Erbengemeinschaft zu erwerben. Die Gemeinde griff zu und kaufte das 2627 Quadratmeter grosse Stück Land für 300 000 Franken. «Für die Gemeinde hat der Erwerb der Parzelle einen grossen Nutzen für die Zukunft», sagt Roger Nauer, Gemeindeschreiber von Richterswil. Zusammen mit der angrenzenden Parzelle, die sich schon lange im Besitz der Gemeinde befindet, werde die Planung eines weiteren Fussballfeldes möglich. Auch Parkmöglichkeiten und allenfalls ein Garderobengebäude wären auf dem Areal denkbar, auf dem derzeit eine gut erhaltene alte Scheune steht.

Zwar hat die Gemeinde mit dem Landkauf den Weg für eine künftige Planung der Sportanlageerweiterung Burgmoos damit weiter geebnet. Dass der Fussballclub aber in naher Zukunft einen zusätzlichen Sportplatz erhält, ist damit nicht gesagt. In einem nächsten Schritt müsste dafür das Land, das sich noch in der Landwirtschaftszone befindet, umgezont werden. «Dafür besteht jedoch noch kein Auftrag vom Gemeinderat», sagt Nauer.

Konzept versandet

Seit einem Jahrzehnt bemüht sich der Gemeinderat um eine Erweiterung der Sportanlage Burgmoos. Doch das Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak) kommt nicht voran. Zwar setzte die Gemeindeversammlung 2014 das entsprechende Gebiet im kommunalen Richtplan fest. Doch die Verhandlungen mit den betroffenen Landeigentümern scheiterten und Richterswils schlechte Finanzlage bremste das Vorhaben aus, die Sportanlage zu erweitern. «Das Gesak weiter zu verfolgen macht keinen Sinn, weshalb wir uns entschieden haben, dieses aufzulösen», sagt Nauer. Die Sportvereine kämpfen derweil weiter um mehr Platz. Die Interessengemeinschaft Richterswiler Sportvereine hat bereits beantragt, dass im Rahmen der anstehenden Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) bis 2022 eine Parzelle Gemeindeland nördlich der Finnenbahn von der Landwirtschafts- in die Erholungszone umgezont werden soll. Der Gemeinderat hat über diesen Antrag noch nicht entschieden.

Einen Schritt weiter ist bereits der Tennisclub Burgmoos. Dieser plant einen siebten Trainingsplatz beim Sportplatz Hirzenfeld. Die Verträge mit der Eigentümerin, der Gemeinde sind schon unterschrieben.

Weiter voran kommt man auch bei der Machbarkeitsstudie für die Halle für Alle beim Schulhaus Feld I, über deren Varianten im Juni abgestimmt wird.

Erstellt: 13.05.2019, 17:57 Uhr

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