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Für jedes Problem eine Erfindung

Der Erfindergeist im Bezirk Horgen ist gross. Ob ein beheizbarer Spiegel oder ein an Autos anzubringender Schuhreiniger – die hiesigen Erfinder hatten originelle Ideen. Seit kurzem sind Patente, die seit 1888 eingereicht worden sind online einsehbar. Einige Erfindungen waren erfolgreich, andere weniger.

Mit den grossen Erfindern wie Gutenberg, Bell oder den Gebrüdern Montgolfier kann Hermann Meyers Innovation nicht mithalten. Trotzdem kann der Adliswiler sich durchaus zum Kreis der Erfinder zählen, liess er doch 1919 seine eigene Innovation patentieren. Seine Idee: eine mit einem Armband verbundene Notizeinrichtung. Diese konnte sich jedoch nicht durchsetzen.Eine Datenbank des Zürcher Staatsarchivs, die vor kurzem online aufgeschaltet wurde, zeugt von solchen längst vergessenen Erfindungen. Die Datenbank umfasst rund 50 000 Patente, die Zürcherinnen und Zürcher zwischen 1888 und 1968 beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum eingereicht hatten. Das Staatsarchiv hat die Patentsammlung, die aus der 1999 aufgelösten Patentbibliothek in Wil SG stammt, neu aufbereitet und macht diese nun einem breiten Publikum zugänglich.

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