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Firmen am See setzen auf Diversität statt Frauenquoten

Gemischte Mitarbeiterteams bilden die heutige Gesellschaft ab. Spezielle Förderprogramme für Frauen bleiben die Ausnahme.

An die Spitze eines Unternehmens schaffen es nach wie vor nur die wenigsten Frauen - aber mindestens eine bessere Durchmischung auf Mitarbeiterstufe ist heute für die meisten Firmen ein Thema.
An die Spitze eines Unternehmens schaffen es nach wie vor nur die wenigsten Frauen - aber mindestens eine bessere Durchmischung auf Mitarbeiterstufe ist heute für die meisten Firmen ein Thema.
Keystone

Sie fördern zwar Frauen, haben aber trotzdem nur männliche Chefs: Dow Europe und Feller, beides grosse Arbeitgeber in Horgen. Die Einführung einer «harten» Frauenquote wird aber überall abgelehnt, auch bei Feller. Allerdings gibt es beim Schweizer Marktführer im Bereich Elektroinstallation Ambitionen, «gewisse Prozentsätze zu erreichen», wie die Personalverantwortliche Diana Kugelmann sagt. Derzeit beträgt der Anteil Frauen auf Stufe Kader zehn Prozent. Als Industriebetrieb sei es nach wie vor schwierig, eine ausgewogene Verteilung für alle Bereiche gleichermassen sicherzustellen, da der Arbeitsmarkt hierfür gerade in den technischen Berufen sehr herausfordernd sei, sagt Kugelmann.

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