Horgen

Feuerwehr probt den Ernstfall am Abbruchhaus

Gleich dreimal hintereinander konnte die Stützpunkt-Feuerwehr Horgen an einem Abbruchobjekt in Horgen eine grossangelegte Übung durchführen.

Das Abbruchgebäude an der Einsiedlerstrasse in Horgen stand der Feuerwehr mehrere Tage lang für Übungen zur Verfügung.

Das Abbruchgebäude an der Einsiedlerstrasse in Horgen stand der Feuerwehr mehrere Tage lang für Übungen zur Verfügung. Bild: André Springer

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Ziel des Feuerwehr-Einsatzes war es, das Fachwissen zu vertiefen und eventuelle Schwachstellen aufzudecken. Für Zugführer Thomas Linsi sind solche Übungen an einem Abbruchobjekt ein Glücksfall. Wurden in früheren Zeiten Abbruchhäuser von der Feuerwehr hin und wieder angezündet, um den Ernstfall 1:1 beüben zu können, sind solche risikoreichen Aktionen schon längstens nicht mehr erlaubt.

Zudem wird es immer schwieriger, von den Haubesitzern eine Bewilligung zu erhalten, an einem Abbruchobjekt eine realistische Feuerwehrübung mit einem simulierten Hausbrand, zu planen und fachgerecht durchzuführen. Und gerade solche realistischen Übungen sind für eine Stützpunktfeuerwehr nicht nur wichtig, sondern sie werden von den übergeordneten Gremien immer mehr verlangt.

Anspruchsvolle Übung

Dank dem Umstand, dass das Abbruchgebäude an der Einsiedlerstrasse in Horgen der Feuerwehr für mehrere Tage zur Verfügung stand, konnten die Stützpunktfeuerwehr Horgen-Hirzel zugsweise an drei Abenden im Massstab 1:1 üben. Rauch quoll aus den Fenstern, als die eintreffenden Einsatzleute sich zuerst mit Atemschutz ein Bild über den aktuellen Stand des Brandes machen mussten.

Die Übungsvorgabe war nicht nur realistisch, sondern für die teilnehmenden Feuerwehrleute auch anspruchsvoll: Nach einem anfänglichen Kellerbrand weitete sich das Feuer schnell in die oberen Stockwerke aus. Weil sich im brennenden Haus noch zwei Personen aufhielten, mussten vor dem eigentlichen Löscheinsatz zuerst die Personenrettung durchgeführt werden.

Sämtliche zur Verfügung stehenden Fahrzeuge wurden für diesen Grosseinsatz aufgeboten, darunter auch die Drehleiter ADL. Einzelne Postenchefs figurierten als Beobachter, um bei der anschliessenden Übungsbesprechungen die einzelnen Abläufe kritisch zu analysieren.

Erstellt: 18.06.2019, 16:55 Uhr

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