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FDP und SVP halten zusammen

Zum Erhalt der bürgerlichen Dominanz: Die SVP und die FDP wollen sich bei den Erneuerungswahlen im kommenden Jahr gegenseitig unterstützen.

FDP und SVP wollen dafür sorgen, dass die bürgerliche Dominanz im Adliswiler Gemeinderat auch nach den Wahlen im kommenden Frühling bestehen bleibt.
FDP und SVP wollen dafür sorgen, dass die bürgerliche Dominanz im Adliswiler Gemeinderat auch nach den Wahlen im kommenden Frühling bestehen bleibt.
Archiv Manuela Matt

Konservative Gemeinderäte in Adliswil können den Sitzungen des Grossen Gemeinderats momentan gelassen entgegensehen. Durch die bürgerliche Mehrheit können sie Vorstösse aus der linken Ecke abschmettern und bringen die eigenen Geschäfte durch. Nur: Im Frühling 2018 sind Gesamterneuerungswahlen – die bürgerliche Wand könnte bröckeln, wenn es die SP und die Grünen schaffen, zusätzliche Sitze zu gewinnen.

Wie bereits vor vier Jahren wollen sich nun die SVP und FDP bei den Wahlen gegenseitig unterstützen.«Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit diesem Schulterschluss und würden die bürgerliche Politik gerne auch die nächsten vier Jahre in dieser Konstellation weiterführen», sagt FDP-Präsident Patrick Sager. Konkret sollen vor allem die Nominierten für den Stadtrat gegenseitig unterstützt werden. Aufseiten der SVP sind das Renato Günthardt und Heidi Jucker. Im Namen der FDP kandidieren Susy Senn und Markus Bürgi.

Keine Unterstützung für CVP und Freie Wähler

Fasst man den Kreis der Bürger­lichen im Adliswiler Parlament weiter, gehören neben der SVP und der FDP/EVP-Fraktion auch die CVP und die Freien Wähler dazu. «Wir mussten in der Vergangenheit jedoch erkennen, dass wir in Adliswil näher bei der FDP politisieren als bei der CVP und den Freien Wählern», sagt SVP-Präsident Sebastian Huber. Darum werde man beispielsweise Karin Fein, die Stadtratskandidatin der Freien Wähler, sowie die beiden bestehenden CVP-Stadträte Farid Zeroual und Raphael Egli nicht aktiv unterstützen. Die gleiche Haltung vertritt die FDP, wie Patrick Sager erklärt.

Mit den angekündigten Rücktritten von Stadtpräsident Harald Huber (FDP) und Werkvorstand Patrick Stutz (SVP) könnten die beiden Parteien auf einen Schlag zwei Sitze verlieren. Denn neben den Freien Wählern will auch die SP wieder in den Stadtrat einziehen. Mit Carmen Marty Fässler schicken sie eine Kandidatin ins Rennen, die als Politikerin in Adliswil bekannt und geschätzt ist.

Nicht zuletzt dürften sich die Liberalen dank der Unterstützung der SVP auch Vorteile im Kampf um das Adliswiler Stadtpräsidium versprechen. Sie schicken Susy Senn ins Rennen. Ihr einziger Konkurrent im Moment ist Farid Zeroual von der CVP.

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