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«Es wird alles digital, selbst bei den Printmedien»

Die Goldbach Group hat turbulente Zeiten hinter sich. Nach diversen Verkäufen setzt die Werbevermarkterin aus Küsnacht auf den deutschsprachigen Raum.

Fokussierung statt Zersplitterung: CEO Michi Frank will das Wachstum bei Goldbach vor allem aus eigener Kraft und in einem klar definierten geografischen Raum vorantreiben.
Fokussierung statt Zersplitterung: CEO Michi Frank will das Wachstum bei Goldbach vor allem aus eigener Kraft und in einem klar definierten geografischen Raum vorantreiben.
Sabine Rock

Michi Frank, die Goldbach Group hat sich in den letzten Jahren nach einer starken Expansionsphase vor allem mit Verkäufen und Marktrückzügen beschäftigt, zuletzt aus Osteuropa und dem adriatischen Raum: Das klingt nicht nach einer ­überzeugenden Strategie.Michi Frank:Ich habe meine Aufgabe als CEO der Goldbach Group am 1. Januar 2014 angetreten. Eine meiner ersten und wichtigsten Massnahmen war, jeden Stein umzudrehen und zu schauen, was sich darunter befindet. Wenn alles passte, legten wir den Stein zurück, sonst nicht. In der Region Adria mit Kroatien, Slowenien und Serbien waren wir mit unbefriedigenden Geschäftsergebnissen konfrontiert. So kamen wir aufgrund einer vertieften Analyse von Chancen und Risiken zum Entschluss, uns aus diversen Ländern und Märkten zurückzuziehen respektive uns auf die sogenannte Dach-Region zu konzentrieren, also Deutschland, Österreich und die Schweiz.

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