Rüschlikon

Erste Alterswohnungen werden Realität

Die Stiftung Wohnungsbau Rüschlikon lud gestern zum Spatenstich. Auf dem Gelände des ehemaligen Werkhofs entstehen bis April 2019 21 Alterswohnungen.

 Sind happy, dass es endlich vorwärtsgeht mit den Alterswohnungen: Die Gemeinderäte Simon Egli, Doris Weber und Romaine Marti, der Stiftungsratspräsident Manuel Grieder, der Architekt Alexan­der Zoanni, Stiftungsrat Bernt Bresse sowie der Bauherrenberater Max Kersting (von links).

Sind happy, dass es endlich vorwärtsgeht mit den Alterswohnungen: Die Gemeinderäte Simon Egli, Doris Weber und Romaine Marti, der Stiftungsratspräsident Manuel Grieder, der Architekt Alexan­der Zoanni, Stiftungsrat Bernt Bresse sowie der Bauherrenberater Max Kersting (von links). Bild: Sabine Rock

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Auf dem Grundstück an der Wein­­­gartenstrasse 8 sind bereits Baumaschinen aufgefahren. Nur noch das Stahlgerippe des ehemaligen Werkhofs ist zu sehen. Der gestrige Spatenstich gibt das Signal, dass es mit den geplanten Alterswohnungen vorwärtsgeht. Auf dem 2500 Quadratmeter grossen Grundstück sind zwei dreistöckige Gebäude mit 21 Alterswohnungen geplant. Wie Simon Egli (FDP), Gemeinderat und Präsident der Stiftung Wohnungsbau Rüschlikon, sagte, «sind wir sehr happy, dass es nun endlich vorwärtsgeht».

Projekt startet mit Verzögerung

Denn eigentlich hätten die Bagger für den Bau bereits im Herbst 2016 auffahren sollen, doch zwei Rekurse von Anwohnern verzögerten das Projekt. Das Baurekursgericht habe zugunsten der Stiftung entschieden, teilte Simon Egli mit, «aber unterdessen sind wir auch in gutem Einvernehmen mit den Nachbarn», betonte er. «Nun sind wird sehr froh, dass wir die ersten Alterswohnungen in Rüschlikon realisieren können.» Denn die Liste der Interessenten sei lang. Dies betonten auch die am Spatenstich anwesenden Mitglieder des Stiftungsrats, die Gemeinderätinnen Romaine Marti (FDP) und Doris Weber (parteilos) sowie Stiftungsratsmitglied Bernt Bresse. Es seien altersgerechte Wohnungen, betonte Egli. Sie sind barrierefrei, mit Lift und verfügen über einen Alarmknopf in jeder der 21 Wohnungen, mit dem im Notfall Hilfe geholt werden kann. Jede Wohnung hat eine Loggia und die Fassade soll begrünt werden.

Zusammenarbeit mit Abegg-Huus

Die Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen haben eine Grösse von 55 Quadratmetern, die Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen sind 78 Quadratmeter gross. «Um weitere Dienstleistungen anbieten zu können, sind wir am Organisieren einer Zusammenarbeit mit dem derzeit im Bau befindlichen ­Alters- und Pflegeheim Abegg-Huus», sagt Simon Egli. Gemäss ihm betragen die Baukosten für die Alterswohnungen an der Weingartenstrasse 12,8 Millionen Franken. Wie Stiftungsratspräsident Egli weiter bekannt gab, gab es eine Änderung im Stiftungsrat Wohnungsbau Rüschlikon. Deren Vizepräsident, Gemeindepräsident Bernhard Elsener (CVP), sei zurückgetreten, weil er in der Zentrumsplanung engagiert sei und Interessenkonflikte vermeiden wolle. Seine Nachfolgerin ist Gemeinderätin und Schulpräsidentin Doris Weber. Die Gemeinde Rüschlikon stellte vor drei Jahren die Weichen für die Alterswohnungen auf dem Gelände des ehemaligen Werkhofs. Im Dezember 2014 hatte die Rüeschliker Gemeindeversammlung zugestimmt, das gemeindeeigene Grundstück an der Weingartenstrasse 8 für eine Million Franken an die Stiftung Wohnungsbau zu verkaufen, mit dem Ziel, Alterswohnungen zu bauen. Als Folge davon musste der Werkhof­standort an die Bahnhofstrasse 26 verlegt werden. Die ebenfalls an der Weingartenstrasse befindliche Hauptabfallsammelstelle wurde aufgelöst. Ab 2017 wurde als Ersatz die Sammelstelle an der Tüfistrasse in Adliswil angeboten. (zsz.ch)

Erstellt: 15.07.2017, 08:06 Uhr

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