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EKZ müssen alte Kabel aus dem See bergen

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich entfernen die letzte Hochspannungsleitung aus dem See. Mit dem Ausbau des Stromnetzes ist sie überflüssig geworden. Längerfristig wäre sie eine Belastung für die Umwelt.

Für die Verlegung der Kabel, hier auf einem Floss in Thalwil, wurden 1954 über 50 Männer aufgeboten.
Für die Verlegung der Kabel, hier auf einem Floss in Thalwil, wurden 1954 über 50 Männer aufgeboten.
zvg

Auf dem Grund des Zürichsees liegen über fünf Kilometer Kabel, die entsorgt werden müssen. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben sie vor über 60 Jahren verlegt, um die Stromversorgung in der Region sicherzustellen. Die beiden Hochspannungskabel zwischen Herrliberg und Thalwil sind seit 2009 ausser Betrieb. Sie gelten als Altlast, die längerfristig das Gewässer verschmutzen würden. Die Kabel zersetzen sich langsam und könnten früher oder später Öl freisetzen, das als Isolation diente.

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