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Einseitige Ermittlungen führen zu Freispruch für einen Adliswiler

Die Richter am Obergericht sprechen einen 32-jährigen Adliswiler vom Vorwurf frei, einen Einbruch inszeniert zu haben. Gleichzeitig rügen sie die Ermittler massiv und werfen ihnen eine Vorverurteilung vor.

Die Richter am Zürcher Obergericht geben dem angeklagten Adliswiler recht, sprechen ihn frei und heben somit das Urteil des Horgner Einzelgerichts auf.
Die Richter am Zürcher Obergericht geben dem angeklagten Adliswiler recht, sprechen ihn frei und heben somit das Urteil des Horgner Einzelgerichts auf.
Keystone

Für das Einzelgericht in Horgen war die Sache klar. Ein 32-jähriger Adliswiler mit dominikanischen Wurzeln soll im September 2016 einen Einbruch in seine eigene Wohnung inszeniert haben. Dass er danach eine Schadensmeldung über rund 25 000 Franken bei seiner Versicherung eingereicht hat, wertete das Einzelgericht als versuchter Betrug und verurteilte den Mann zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten mit einer Bewährung von vier Jahren. Zusätzlich wurde dem Detailhandelsangestellten eine Busse von 1500 Franken aufgebrummt.

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