Schönenberg

Eine etwas andere Klinik

Das Theater Schönenberg führt ab dem Wochenende die Komödie «Mit Verluscht muesch rächne» von Uschi Schilling auf. Für einen humorvollen Abend mit einigen Überraschungen ist gesorgt.

Mit dem Stück in drei Akten will das Theater Schönenberg das Publikum in erster Linie zum Lachen bringen.

Mit dem Stück in drei Akten will das Theater Schönenberg das Publikum in erster Linie zum Lachen bringen. Bild: Sabine Rock

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Fast 15 verschiedene Theaterstücke haben die Mitglieder des Theaters Schönenberg gelesen. Doch eines stach schnell heraus: «Mit Verluscht muesch rächne». Die Komödie in drei Akten von Uschi Schilling hat es den Theatermachern angetan. «Wir waren uns schnell einig, dass wir dieses Stück spielen wollen», sagt Vroni Marty. Sie führt zum zweiten Mal zusammen mit Sepp Lagler Regie.

Vorher war sie lange als Souffleuse tätig.Das Stück sei lustig, erklärt sie weiter. «Wir wollten ein Stück, mit dem wir das Publikum einfach unterhalten und zum Lachen bringen.» Und dafür ist mit dieser Komödie gesorgt. Sie spielt in einer Klinik, in der vieles nicht so läuft, wie man es sich gewohnt ist. Der zerstreute Professor sucht ständig seine Brille und Patientenakten, und der überhebliche Chefarzt Keller zeigt seinen weiblichen Angestellten, was er von ihnen hält: nicht sehr viel. Er beleidigt sie dauernd, macht sich über ihre Frisuren lustig «Ihre Frisur sieht aus wie eine Katze, die ihren Schwanz in die Steckdose gehalten hat», oder macht gar sexistische Sprüche. Das wollen sich die Mitarbeiterinnen nicht mehr gefallen lassen und fangen an, sich zu wehren. Dass dabei der eine oder andere Patient zu kurz kommt, oder sich sogar selber als Arzt ausgibt, damit muss man eben rechnen.

An Nuancen feilen

Die Regisseure mussten das Stück leicht anpassen. So wurde aus einem Psychopathen, eine Psychopathin. «Ansonsten haben wir nicht viel geändert», so Vroni Marty. Bei «Mit Verluscht muesch rächne» handelt es sich um ein eher einfacheres Stück, wie die Regisseurin sagt. Das gebe ihnen die Möglichkeit, stärker an den Details und Nuancen zu feilen. Beide Regisseure sind zufrieden mit den Schauspielerinnen und Schauspielern. Besonders gut könnten diese die Texte auswendig, freuen sie sich. «Dass sie laut, deutlich und klar sprechen, darauf müssen wir immer wieder hinweisen», sagt Sepp Lagler. Vor allem wenn die Schauspieler dann nervös seien, müssten sie doppelt darauf achten.

Rita Blickenstorfer gehört zu den langjährigen Mitgliedern. Schon mit 20 Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne. «Ich mag es, für einmal jemand anders sein zu können», erklärt sie die Faszination zum Schauspiel. Heuer spielt sie Schwester Lisa. Auf den ersten Blick eine nette Schwester. Doch sie kann auch anders. Ihr Ziel sei, die Rolle möglichst echt zu spielen, auch wenn sie nicht viele Parallelen zu ihrer Person habe.

21.-27. Oktober, Dorfhuus Schönenberg. Premiere: Samstag, 21. Oktober, 20 Uhr. Türöffnung 18.30 Uhr. Weitere Aufführungen: Sonntag, 22. Oktober, 13.30 Uhr. Türöffnung 12.45 Uhr. Dienstag, 24. Oktober und Donnerstag, 26. Oktober und Freitag, 27. Oktober, jeweils 20 Uhr. Türöffnung 19.15 Uhr. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 18.10.2017, 15:43 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zsz.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 928 55 82. Mehr...

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zsz.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 928 55 82. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Die Zürichsee Zeitung digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat. Jetzt abonnieren!