Richterswil

Eine Bankfiliale soll zum Café werden

In den ehemaligen Räumlichkeiten der ZKB soll im Sommer ein Café mit Bioladen eröffnet werden. Ein spezielles Stück Mobiliar erinnert aber weiter an die Vorgänger.

Die ersten Arbeiten an der alten Kantonalbank-Filiale haben bereits begonnen.

Die ersten Arbeiten an der alten Kantonalbank-Filiale haben bereits begonnen. Bild: Foto: Nina Graf

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Seit die Zürcher Kantonalbank (ZKB) letzten Sommer ihre Richterswiler Filiale an die Poststrasse verlegt hat, stehen die ehemaligen Räumlichkeiten an der Schützengass 11 leer. Die Baugitter vor dem Haus, welche sich seit kurzem dort befinden, verraten allerdings: Es kommt Bewegung in das alte Bankgebäude im Dorfzentrum.

Die Pläne, welche derzeit im Amt für Bau und Planung zur Ansicht aufliegen, zeigen die Details des Vorhabens. Im Erdgeschoss, dort, wo zuvor die Schalter und Büroräume der Bankangestellten waren, kommen auf 110 Quadratmetern ein Café und ein Bioladen hin. Im hinteren Gebäudetrakt soll es ein Atelier sowie einen Kreativraum geben.

Café statt Bankschalter

Neben verschiedenen Sitzgelegenheiten in der Lokalität ist auch eine Aussenwirtschaft zur Dorfstrasse hin eingezeichnet. Die Lokalität wird genossenschaftlich organisiert sein, vier Richterswilerinnen mieten die Räumlichkeiten vom neuen Eigentümer.

Am 14. Februar um 19 Uhr findet in den Räumlichkeiten eine Informationsveranstaltung statt. Der Entscheid von Gemeinde und Kanton, ob das Projekt umgesetzt werden kann, folgt in den kommenden Wochen. Im Frühling soll Eröffnung gefeiert werden.

Doch nicht nur im Erdgeschoss des Gebäudes tut sich etwas. Der neue Eigentümer Renzo Scagliola, der das Gebäude letzten Sommer der ZKB abgekauft hat, plant in den oberen drei Etagen neun Zweieinhalb- und Dreieinhalb-Zimmer-Mietwohnungen im mittleren Preissegment sowie eine Sanierung der Gebäudehülle.

«Ich hoffe, es findet sich jemand, der einen einbruchsicheren Tresor nutzen kann.»Renzo Scagliola, Eigentümer

Die Abklärungen dafür befinden sich bereits in der Endphase: Derzeit überprüft die Baukommission die letzten Auflagen. Mit ersten Abbrucharbeiten konnte schon begonnen werden. «Ich rechne damit, dass wir Ende Februar mit den Umbauarbeiten starten können», sagt Scagliola. Der Stäfner übernimmt als Inhaber eines Planungsbüros selbst die Bauleitung.

Tresor im Keller

Ein spezielles Stück wird aber auch nach dem Umbau an die Vorgänger erinnern: Der 60 Quadratmeter grosse Banktresor bleibt im Keller des Hauses. «Für den Raum suche ich gegenwärtig noch einen Mieter», meint Scagliola. «Ich hoffe, es findet sich jemand, der einen einbruchsicheren Tresor nutzen kann.» (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 09.02.2019, 08:54 Uhr

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