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Ein sicherer Ort gegen Füchse und andere Widrigkeiten

Die konkrete Umsetzung der Aktion «Wiesel & Co am Zimmerberg» ist ange­laufen. An einem Infoanlass zeigten Naturschützer, wie sich aus Stein- und Asthaufen ein Winterquartier für kleine Raubtiere bauen lässt.

Stefan Keller, Projektkoordinator von «Wiesel & Co am Zimmerberg», demonstrierte Massnahmen zum Schutz von Kleinraubtieren.
Stefan Keller, Projektkoordinator von «Wiesel & Co am Zimmerberg», demonstrierte Massnahmen zum Schutz von Kleinraubtieren.
Moritz Hager

Für Passanten, die auf dem Wanderweg im Weiler Waggital im Wädenswiler Berg vorbeikommen, ist es nur ein profaner Strohhaufen, der scheinbar zufällig hinter einem Baumstrunk und unter dem Vordach eines Schopfes auf einem Obstharass liegt. Am Mittwoch aber wurde daraus ein viel beachtetes Vorzeigeobjekt. Die Initianten des Förderprogramms «Wiesel & Co am Zimmerberg» hatten zum Start der Umsetzung ihres Projekts zu einem Informationsanlass an den Wädenswiler Berg eingeladen. Sie erläuterten Bauern und andern am Projekt Interessierten, was Strohballen und Obstharass auf dem Hof von Bauer Andreas Stocker im Waggital in Wirklichkeit darstellen: eines der ersten Winterquartiere, die im Rahmen des Projekts für Wiesel und Iltisse geschaffen wurden. In einer gegen Füchse und andere Feinde sowie gegen Kälte und Nässe geschützten Nische im Innern des Harasses sollen Wiesel künftig ungestört ihren Nachwuchs aufziehen können.

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