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Ein Schiffszuschlag zum Geniessen

Die Restaurants auf den Zürichsee-Schiffen widmen dem abgeschafften Schiffsfünfliber ein Dessert: An Bord erinnert neu der «Coupe Foifliber» an den ungeliebten Schiffszuschlag.

An den ungeliebten Schiffszuschlag erinnert auf den Zürichsee-Schiffen neu der «Coupe Foifliber».
An den ungeliebten Schiffszuschlag erinnert auf den Zürichsee-Schiffen neu der «Coupe Foifliber».
zvg

Ein süsseres Ende für ein bitteres Kapitel Zürichsee-Schifffahrt hätte es nicht geben können. Seit 1. Mai bieten die Restaurants der Zürichsee Schiffahrtsgesellschaft (ZSG) einen «Coupe Foifliber» an.

Es ist der wohlschmeckende Schlussstrich unter eine leidige Geschichte, die der ZSG innerhalb eines Jahres ein Drittel der Fahrgäste und dem Gastrounternehmen ein Drittel an Umsatz gekostet hat. Am 29. März hob der Zürcher Regierungsrat den heiss umstrittenen Zuschlag für Kursfahrten auf dem Zürichsee und der Limmat auf. Jetzt lebt der Schiffsfünfliber nur noch in eisiger Form weiter.

Bis Ende Saison – oder länger?

«Auf die Idee brachte uns ein Gast», sagt Roland Thalmann, Pächter der Zürichsee-Gastronomie. Die Küchencrew kreierte das Glacédessert. Es besteht aus je einer kleinen Kugel Vanille- und Erdbeereis, dekoriert mit Schlagrahm und einem Schoggi-Fünfliber. «Und kostet natürlich fünf Franken», sagt Thalmann, der sich über den Aufschwung auf dem Zürichsee freut.

Im April konnte der Gastro-Unternehmer alle 20 im letzten Herbst gekündigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder anstellen. Der «Coupe Foifliber» bleibt bis Ende dieser Saison im Angebot der Bordrestaurants. Vielleicht verhilft ihm aber grosse Nachfrage zu einem längeren Leben als der ungeliebte Zuschlag.

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