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Ein Hexenfest im Horgenberg

Sie bezeichnen sich als Hexen, Druiden und ­Scha­ma­nen: 15 Personen ­feierten im Horgenberg während drei Tagen die Sommersonnenwende. Ein Besuch.

Sie trommeln und tanzen als Ausdruck der Freude:
Sie trommeln und tanzen als Ausdruck der Freude:
André Springer
Die Mitglieder der Vereinigung «HexDruSha» feierten bei der Horgner Eichlochhütte oberhalb der Autobahn ein Fest der Reinigung.
Die Mitglieder der Vereinigung «HexDruSha» feierten bei der Horgner Eichlochhütte oberhalb der Autobahn ein Fest der Reinigung.
André Springer
Es ist im keltischen Jahreskreis eines der wichtigsten Feste und wird mit viel Schalk und Freude gefeiert.
Es ist im keltischen Jahreskreis eines der wichtigsten Feste und wird mit viel Schalk und Freude gefeiert.
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Kräftige Trommelschläge dringen durch den Wald bei der Eichlochhütte im Horgenberg. Begleitet werden sie von mystischen Dudelsack- und Gitarrenklängen. Frauen in wallenden Gewändern tan­zen losgelöst zu den Folk­rhyth­men, bevor sie ihre eige­nen Trommeln hervornehmen und in die Melodie einstimmen.

Nach dem ausgelassenen Tanz als Ausdruck der Freude und Freiheit wird es ruhiger. Die Hexen und Musiker stehen still im Kreis. Priesterin Marianne eröff­net das Ritual, indem sie auf dem Waldboden mit einem Dolch einen Sonnenwendekreis rund um die Anwesenden markiert, welcher erst nach Abschluss des Rituals wieder verlassen werden kann. Sie ruft die Geister des Wassers, welche für Lebendigkeit stehen, und die Geister der Sonne, welche für die Energie stehen.

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