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Durch Kartonbäume wandeln

«Wild auf Wald» heisst die neue Ausstellung, die am Sonntag im Besucherzentrum Sihlwald Eröffnung feiert. Dort erfährt der Besucher, dass es Pilze gibt, die wie Knoblauch riechen und dass Bäume reden können.

Die neue Ausstellung im Besucherzentrum Sihlwald weiht die Besucher in die Geheimnisse des Waldes ein.
Die neue Ausstellung im Besucherzentrum Sihlwald weiht die Besucher in die Geheimnisse des Waldes ein.
Patrick Gutenberg
...wie der Uhu, ein gefürchteter Jäger des Waldes.
...wie der Uhu, ein gefürchteter Jäger des Waldes.
Patrick Gutenberg
Der Dachs lebt unter der Erde.
Der Dachs lebt unter der Erde.
Patrick Gutenberg
So wird der Wald fühl- und spürbar gemacht.
So wird der Wald fühl- und spürbar gemacht.
Patrick Gutenberg
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Für ihre diesjährige Sonderausstellung hat die Stiftung Wildnispark Zürich im Besucherzentrum Sihlwald einen neuen Wald gepflanzt. Anders als im echten Sihlwald sind diese Bäume aber aus Karton. Lebensgross bilden sie ein Labyrinth: hellgrün, schwarz-braun oder moosfarben.

Zwischen diesen Kartonbäumen blüht das Waldleben auf: Vögel pfeifen, Äste knacken, zwischen den Stämmen hindurch blitzen die imposanten Hauer eines ausgestopften Wildschweins, in der Krone eines Kartonbaums turnt ein grauer Siebenschläfer. Wer Glück hat, entdeckt im Glasterrarium eine lebendige Rötelmaus. «Sie ist eine Art Landschaftsgärtnerin in Miniatur», erzählt die Projektleiterin Katrin Blassmann «Ähnlich wie ein Eichhörnchen vergräbt sie Samen und Nüsse im Boden. Vergisst sie mal eine dieser Vorratsstellen, wachsen dort neue Bäume.»

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