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Drei Wildschweine mussten wegen Parkbesuchern getötet werden

Das begehbare Wildschweingehege im Tierpark Langenberg ist geschlossen. Weil Besucher die Tiere fütterten, gewöhnten sie sich an die Menschen und wurden aggressiv. Tierpfleger mussten drei von ihnen töten.

Trotz Verbot: Besucher fütterten die Wildschweine und streichelten sie
Trotz Verbot: Besucher fütterten die Wildschweine und streichelten sie
Symbolbild, Keystone

Der Vorwurf ist eindeutig: «Wegen wiederholten Fehlverhaltens einzelner Besucherinnen und Besucher haben die Wildschweine ihre natürliche Scheu verloren und mussten getötet werden.»

Dieses Schild prangt am Eingang zum begehbaren Wildschweingehege im Tierpark Langenberg. Wie das Schild weiter ­informiert, bleibt das Wildschweingehege vorübergehend geschlossen. Geschäftsführerin Karin Hindenlang erklärte Tele Züri in einem Interview den Hintergrund des Schildes: Trotz des Verbots, die Tiere zu füttern und zu streicheln, hätten Besucher die Wildschweine mit Sandwiches angelockt. Einige Jugendliche hätten die Tiere abseits der Gehwege gar mit Stecken verfolgt.

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