Wädenswil

Drei Rechnungen an einer Sitzung genehmigt

Der Gemeinderat Wädenswil hat auch zu den Rechnungen von Hütten und Schönenberg Ja gesagt.

Von den drei genehmigten Rechnungen wies einzig jene von Hütten einen Gewinn aus.

Von den drei genehmigten Rechnungen wies einzig jene von Hütten einen Gewinn aus. Bild: Archiv ZSZ

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Die Rechnung 2018 von Wädenswil schliesst mit einem Minus von 1 Million Franken um rund 3,4 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Das Resultat geht unter anderem auf höhere Quellensteuern zurück. Die Rechnung von Hütten weist einen Gewinn von knapp einer halben Million Franken aus, was höheren Einnahmen und tieferen Ausgaben zu verdanken ist. Schönenbergs Jahresrechnung schloss mit einem Defizit von 0,9 Millionen Franken. Belastet wurde die Rechnung unter anderem wegen höherer Kosten beim Altersheim Stollenweid. Das Parlament hat am Montag die Rechnungen der Stadt und der eingemeindeten Gemeinden Hütten und Schönenberg gutgeheissen.

Christine Zurfluh Fräfel (SVP), Präsidentin der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission, gab zu bedenken, dass nur rund die Hälfte der geplanten Investitionen getätigt werden konnten. Weiter rief sie dazu auf, haushälterisch mit den finanziellen Mitteln umzugehen. Das verlangt auch Gemeinderätin Cornelia Dätwyler (FDP). Sie gab zu bedenken, dass die Mehreinnahmen bei den Quellensteuern versiegen werden, und wies darauf hin, dass die 3,3 Prozent der reichsten Einwohner 28 Prozent der Einnahmen bei den Einkommenssteuern stemmten.

Mehr juristische Personen

Walter Münch (FDP), Stadtrat Finanzen, sieht Handlungsbedarf, weil der Selbstfinanzierungsgrad bei tiefen 50 Prozent liegt. Die Steuerkraft in Wädenswil betrage 3318 Franken pro Person, was 450 Franken unter dem kantonalen Schnitt liege. Der Bevölkerungsmix verschiebt sich jedoch. «Auch Personen mit einem sehr hohen Einkommen lassen sich in Wädenswil nieder», sagte Münch. Noch müsse aber der Anteil an juristischen Personen gesteigert werden. Mit der Realisierung des Gewerbegebiets Werkstadt Zürisee gehe es in die richtige Richtung.

Walter Münch warf bereits einen Blick ins nächste Jahr. Die Stadt wolle sich mit der ZKB-Jubiläumsdividende, die sie nächstes Jahr wie alle Zürcher Gemeinden erhalte, etwas Spezielles leisten, ganz so, wie es die Zürcher Kantonalbank wünsche. Der Stadtrat habe erste Ideen diskutiert. Diese würden bis August vertieft geprüft. Ziel sei es, sie ins Budget 2020 aufzunehmen. Wädenswil rechne mit rund 800000 Franken.

Erstellt: 18.06.2019, 06:55 Uhr

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