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Verpasste dieser Böötler die Ausfahrt?

Wenn die Kantonspolizei Zürich ihr Foto-Archiv durchsucht, kommen immer wieder Trouvaillen ans Licht. Beispiel: In den 70er-Jahren wurde auf der A3 auch Boot gefahren.

In den 70er-Jahren herrschte auf der A3 zwar weniger Verkehr als heute – des Befahren der Autobahn mit einem Boot war aber schon damals unzulässig.
In den 70er-Jahren herrschte auf der A3 zwar weniger Verkehr als heute – des Befahren der Autobahn mit einem Boot war aber schon damals unzulässig.
Kantonspolizei Zürich /pd

Unter dem Hashtag #kapogestern veröffentlicht die Kantonspolizei Zürich auf Twitter regelmässig Bilder aus ihrem Archiv. Es handelt sich oft um faszinierende Zeitdokumente, welche Einblick geben in eine Polizeiarbeit, die es heute in dieser Form gar nicht mehr gibt.

Im Fall des Bildes, das die Kapo über Ostern verschickt hat, gilt: Sieht witzig aus, ist aber gefährlich und verboten. Die Aufnahme stammt gemäss Polizei aus den späten 70er-Jahren und wurde bei der Autobahneinfahrt Horgen (A3) gemacht. Nähere Informationen zu dem Bild sind leider nicht mehr verfügbar. «Wir wissen nicht genau, was passiert ist», sagt Marc Besson, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich auf Anfrage der ZSZ. Auch die Identität des Kapitäns ist unbekannt.

Heute viel mehr Verkehr als damals

Klar sei aber, dass das Befahren einer Autobahn auf einem Boot bereits in den 70er-Jahren keine gute Idee war. «Autobahnen dürfen nur mit motorisierten Fahrzeugen, die eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit erreichen, befahren werden», sagt Besson. Welche Strafe der offensichtlich vergnügte A3-Kapitän damals erhalten hat, lasse sich nicht eruieren.

Mehr noch als vor 40 Jahren brächte sich der fehlgeleitete Böötler mit dieser Aktion heute wohl in akute Lebensgefahr. Denn: «Wir haben viel mehr Verkehr auf den Autobahnen als in den 70er-Jahren», sagt Marc Besson.

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