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Die Wüelmüüs schminken sich ab

Sie wühlten jedes Jahr Dorfpossen hervor und zogen Politiker durch den Kakao. Nun verabschieden sich Peter Dolder und Urs Hermann alias die Wüelmüüs von der Fasnachtsbühne.

Mit ihren pointierten Versen begeisterten die Wüelmüüs das Fasnachtspulbikum. Nun haben Peter Dolder und Urs Hermann (rechts) ihre Mäuseköpfe versteigert.
Mit ihren pointierten Versen begeisterten die Wüelmüüs das Fasnachtspulbikum. Nun haben Peter Dolder und Urs Hermann (rechts) ihre Mäuseköpfe versteigert.
Manuela Matt

Noch drei Jahre und die Wüelmüüs von Wädenswil hätten ihr 20-Jahr-Jubiläum gefeirt. Aber Peter Dolder und Urs Hermann, die hinter der Fasnachtsgruppe stehen, hatten einen anderen Grund als Ende der Wüelmüüs im Blick. «Wir haben immer gesagt, wenn Urs pensioniert wird, hören wir auf», sagt Peter Dolder. Das ist in diesem Jahr der Fall und so standen die beiden Wüelmüüs am vergangenen Samstag zum letzten Mal mit ihren grossen Mäuseköpfen, den schwarz geschminkten Nasen, im Frack und mit der Ukulele unter dem Arm auf der Bühne des Schnitzelbankfests in der Kulturhalle Glärnisch. Und auch die Beizenfasnacht müssen nun andere bestreiten, denn die auf den Punkt gebrachten Vierzeiler werden in Zukunft nicht mehr die Wüelmüüs dichten und musikalisch begleiten. «Die Fasnacht in Wädenswil muss sich ständig wandeln, sonst geht sie unter» ist Urs Hermann überzeugt.

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