Adliswil

Die Turnhalle der Sportanlage Tüfi wird nächsten Sommer saniert

Nach 23 Jahren muss die Sportanlage Tüfi eneuert werden. Der Stadtrat hat dafür an seiner letzten Sitzung einen Kredit von 3,6 Millionen Franken gesprochen.

In die Jahre gekommen: Die Turnhalle der Sportanlage Tüfi in Adliswil muss im Sommer für 3,6 Millionen Franke saniert werden.

In die Jahre gekommen: Die Turnhalle der Sportanlage Tüfi in Adliswil muss im Sommer für 3,6 Millionen Franke saniert werden. Bild: David Baer

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Die Sportanlage Tüfi wurde im Jahr 1994 erstellt und ist seither Treffpunkt der verschiedensten Sportlern in Adliswil. Egal ob Badminton, Unihockey, Handball oder Rollkunstlauf - hier kommen alle auf ihre Kosten. Die Anlage verfügt über eine unterteilbare Dreifachturnhalle und eine Einzelturnhalle, acht Garderoben, diverse Toiletten, Nebenräume sowie eine Kantine. Im Aussenbereich gibt es Fussballfelder und eine Leichtathletikanlage.

Die Sportanlage wird auch von der Schule für den Turnunterricht genutzt. Nun teilt der Stadtrat mit, dass die Haustechnik der Anlage nach 23 Jahren Nutzungszeit und starker Beanspruchung sanierungsbedürftig ist. «Insbesondere geht es um den Heizkessel, der die Turnhalle und die Garderoben mit warmer Luft und Wasser beliefert», sagt die zuständige Stadträtin Susy Senn (FDP). Da das Konstrukt in die Jahre gekommen sei, gebe es keine Ersatzteile mehr für den Heizkessel, was einen kompletten Ersatz nötig macht.

Flocken fallen von der Decke

Weiter plant der Statdrat unter anderem auch den Ersatz der Sanitärinstallationen, den Ersatz der Beleuchtung sowie die Sanierung der Holzdecken in der Sporthalle. Beispielsweise fallen immer wieder flockige Partikel einer brüchig gewordenen Folie unter der Schalung von der Holzdecke. Aber auch bei den Sicherheits - und Brandschutzauflagen haben sich die Normen in den letzten Jahren verändert. «Es gibt neue Gesetzesbestimmungen beim Brandschutz oder auch bei den Fluchtwegen, die wir nun einhalten müssen», sagt Susy Senn.

Für die gesamten Arbeiten hat der Stadtrat an seiner letzten Sitzung einen Betrag von 3,6 Millionen Franken gesprochen. Weil es sich dabei mehrheitlich um gebundene Kosten handelt, wird das Geschäft nicht zusätzlich vom Gemeinderat behandelt.

Umbau in den Sommerferien

Der Stadtrat hat die hauptsächlichen Arbeiten für den nächsten Sommer festgesetzt. «Der Umbau soll in erster Linie während den Sommerferien stattfinden», sagt Susy Senn. Dies sei die längste zusammenhängende Zeit, in der die Anlage am wenigsten genutzt werde. Einzelne Arbeiten würden aber dennoch in die Monate davor oder danach fallen.

Vereine und Schulen werden daher bei der Nutzung der Anlage durch die Arbeiten teilweise tangiert werden. Wie genau die Arbeiten ausgeführt werden, ist momentan noch in der Planung. «Die direkt Betroffenen werden jedoch frühzeitig über Betriebseinschränkungen informiert», sagt Senn. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 12.09.2017, 14:05 Uhr

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