Wetter

Die Sonne scheint diesen Herbst rekordverdächtig viel

Nach dem Rekordsommer folgt ein aussergewöhnlich warmer Herbst. Die Temperaturen in der Region liegen deutlich über der Norm.

Mit einer Wassertemperatur von 17 Grad lockt der Zürichsee noch immer manch eine zum Baden.

Mit einer Wassertemperatur von 17 Grad lockt der Zürichsee noch immer manch eine zum Baden. Bild: Andre Springer

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Das Sommerwetter scheint nicht zu enden. Auch Mitte Oktober steigen die Temperaturen in der Region teils noch über 20 Grad. Rund 238 Stunden Sonnenstunden verzeichnete Meteo Schweiz im September im Kanton Zürich. Das sind über 80 Stunden mehr als üblich. Und auch im Oktober zeichnen sich Höchstwerte ab.

Der Sonnenschein führt dazu, dass die durchschnittlichen Tagestemperaturen in der Region gut zwei Grad über dem langjährigen Mittel liegen. Kein Wunder ­also, zieht es die Menschen nach draussen. Ob beim Spaziergang entlang des Seeweges, bei einer Schifffahrt auf dem Zürichsee oder beim Besuch des Wildnisparks Zürich in Langnau – überall trifft man Leute an, die noch letzte sommerliche Stunden geniessen wollen. Wer mutig ist, wagt noch einen Sprung in den 17 Grad warmen Zürichsee. Laut der Baudirektion Zürich ist der See ziemlich warm, die Werte liegen aber nicht im aussergewöhnlichen Bereich.

Der Regen bleibt aus

Die ungewöhnlich warmen Temperaturen werden begleitet von einer anhaltenden Trockenheit. Die Niederschlagsmengen im Herbst liegen in der Region Zürichsee mit rund 70 Millimetern fast 30 Prozent unter der Norm. Auf die Pflanzen- und Tierwelt hat diese zweite trockene Phase des Jahres jedoch kaum Auswirkungen, da die Ruhezeit bereits vielerorts begonnen hat. Viele Bäume liessen ihr Laub etwas früher fallen als sonst, für den derzeitigen Wasserbedarf reicht jedoch der morgendliche Tau aus.

Trotzdem würde etwas mehr Regen der Natur in der Region guttun. Wie das Bundesamt für Umwelt mitteilt, bräuchte es eine längere Phase mit regelmässigen, ergiebigen Niederschlägen, um das Wasserdefizit in den Böden und im Grundwasser, das durch die Trockenheit in den Sommermonaten entstanden ist, wieder auszugleichen und die Abflussmengen in den Fliessgewässern wieder zu normalisieren.

Erstellt: 21.10.2018, 14:25 Uhr

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