Richterswil

Die schönste Richterswilerin hört auf den Namen Zauna

Kuh Zauna von Landwirt Franz Schuler trägt seit Dienstag den Titel «Miss Richterswil-Samstagern». Die Viehprämierung lockte viele Zuschauer auf die Haslen in Samstagern.

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Am Dienstag kurz vor Mittag lief die letzte Runde in der Finalauswahl der Viehschau Richterswil-Samstagern. Während die Besitzer ihre Kühe im Kreis herumführten, begutachteten die drei Experten der Zürcher Schaukommission Rücken, Beine und Euter der Kühe genaustens. Am Ende war der Fall für die Experten klar: Die schönste Kuh von ­allen war Zauna. Das Tier von der Rasse Brown Swiss gehört Landwirt Franz Schuler, dessen Hof neben dem Hüttnersee liegt. Seine Kuh überzeugte die Jury dank ihrem «herrlichen Euter», wie die Experten sagten. Zauna hat nun die Ehre, die Viehzüchter der Gemeinde Richterswil an der Wahl der «Miss Bezirk» morgen in einer Woche in Wädenswil zu repräsentieren.

Der Aufzugsschmuck wurde den Kühen für die Schau abgenommen. Bild: André Springer.

Die Prämierung der schönsten Kühe der Gemeinde fand erneut in der Haslen in Sams­tagern statt. Zauna war eine der 265 Kühe, die zur Schau gestellt wurden. Grundvoraussetzung für eine Teilnahme war, dass die Tiere nicht zugekauft wurden. Im Vergleich zum Vorjahr wurden heuer deutlich weniger Tiere gezeigt. Denn 2016 zählte die Viehschau 300 Kühe. «Das hat damit zu tun, dass einer der bisherigen acht Landwirte keine Viehzucht mehr betreibt», erklärte Jörg Hottinger von der Viehprämierungskommission Richterswil-Samstagern, welche die Viehschau organisiert.

Bevor es am Dienstag um die Wahl der «Miss Richterswil-Sams­ta­gern» ging, stand beispielsweise die Prämierung der schönsten Zuchtfamilie – bestehend aus Mutter und ihren Nachkommen – auf dem Programm. Auch diesen Wettbewerb konnte Bauer Franz Schuler für sich entscheiden. Auf die Familien folgten die Stiere.

Dorffest für alle

«Gut 300 Besucher sind für die Viehschau hierhergekommen», berichtete Jörg Hottinger. Vor ­allem Kinder, die momentan Herbstferien haben, sind zahlreich erschienen. Das junge Publikum beobachtete die Viehprämierung gespannt, aber aus sicherer Entfernung. Näher herangewagt haben sie sich hingegen bei den Ferkeln, Eseln und Kälbern im Streichelzoo. Die Erwachsenen liessen es sich währenddessen in der Festwirtschaft gut gehen. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 11.10.2017, 17:16 Uhr

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