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Die Rückkehr des Waldes

Im Rüeschliker Kopfholz hat der Sturm Burglind vor genau einem Jahr heftig gewütet. Noch heute sieht man die Spuren. Doch für den Wald selbst war der Sturm keine Katastrophe, erklärt Förster Damian Wyrsch auf einem Rundgang.

Förster Damian Wyrsch mit Pfeife in der Hand neben dem Stumpf einer Fichte, die vom Borkenkäfer befallen war.
Förster Damian Wyrsch mit Pfeife in der Hand neben dem Stumpf einer Fichte, die vom Borkenkäfer befallen war.
Sabine Rock

Riesige Wurzelteller ragen aus der Erde. Zersplitterte Stämme liegen auf dem Boden, morsche Bäume stehen schief in der Gegend. Der Sturm Burglind hat vor einem Jahr im Rüeschliker Waldgebiet Kopfholz, das sich teilweise auch auf Adliswiler Boden befindet, Spuren der Verwüstung hinterlassen.

Eigentlich haben Förster Damian Wyrsch und sein Team im vergangenen Jahr diese Spuren weggeräumt. Doch auf einer Hektare des Kopfholzs haben sie nur abtransportiert, was den Waldbesuchern auf dem Weg weiter unten gefährlich werden könnte. Auf dieser Fläche werde der Wald so natürlich wie möglich belassen erklärt Wyrsch. «Oftmals sind Waldnutzer von unserer Arbeit genervt. Hier wollen wir ihnen zeigen, was passieren würde, wenn wir nicht eingreifen würden.» Das Durchkommen ist schwierig, man muss schon mal über die grossen Baumstämme klettern.

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