Wädenswil

Die neue Primarschulpflegerin wird an der Urne gewählt

Nach einem frühzeitigen Rücktritt wird ein neues Mitglied in der Primarschulpflege gesucht. Es treten zwei Kandidatinnen an.

Das Primarschulhaus Eidmatt in Wädenswil.

Das Primarschulhaus Eidmatt in Wädenswil. Bild: André Springer

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

In der Primarschulpflege ist nach dem Rücktritt von Sandra Schreiber (EVP) Ende März ein Sitz vakant. Die EVP möchte mit Claudia Lenz ihren Sitz verteidigen. Die Praxisassistentin aus Wädenswil sieht die Schule als Erfolgsmodell. «Sie leistet in unserer Gesellschaft unverzichtbare Integrationsarbeit», sagt sie. Sie möchte sich dafür einsetzen, dass die Schule weiterhin mit guten Rahmenbedingungen ihre Arbeit weiterführen kann. «Ich möchte mithelfen, dass alle gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten», sagt die Kandidatin. «Insbesondere Kinder mit schwierigen Voraussetzungen liegen mir am Herzen.»

Als Tochter des langjährigen Schulpräsidenten Johannes Zollinger (EVP), habe sie mitbekommen, dass die Schule eine anspruchsvolle und komplexe Institution sei. Es brauche von allen Beteiligten die Bereitschaft, dieses erfolgreiche Bildungsmodell zu pflegen. Als dreifache Mutter habe sie die Schule nahezu in der ganzen Breite kennengelernt. «Die Schule darf nicht die erste Option sein für Sparmassnahmen», sagt sie. An der Qualität der Bildung sollte nicht gespart werden. Unterstützt wird Claudia Lenz von der Interparteilichen Konferenz. (IPK).

Kandidatin aus der Au

Ebenfalls zur Wahl stellt sich Nadine Putscher (BDP) aus der Au. Sie hatte bei den Erneuerungswahlen 2018 als einzige Neue kandidiert, war aber nicht gewählt worden. «Mir ist es wichtig, dass die Kinder auf das Leben nach der Schule optimal vorbereitet sind», sagt die Kandidatin. Die Personalsachbearbeiterin möchte die Digitalisierung im Klassenzimmer voranbringen. «Nicht nur der Umgang mit den Geräten, sondern auch der richtige Einsatz für die Informationsbeschaffung muss thematisiert werden» sagt sie. Neben der Kompetenzenförderung sollen die Kinder aber weiterhin Kinder sein dürfen.

Dank ihrer zehnjährigen Tätigkeit im Verwaltungsbereich der Schule habe sie einen anderen Blickwinkel auf die Schulwelt. In der Schule sei es grundsätzlich schwierig zu sparen, der grösste Teil der Kosten sei vom Kanton vorgegeben. «Es gibt aber viele kleine Bereiche, beispielsweise bei der Wahl der Lehrmittel, in denen man etwas sparen kann. Mein Ziel ist es, diese Posten zu finden», sagt Putscher. Auf keinen Fall dürften die Kosten aber auf den Steuerzahler zurückfallen, indem beisielsweise an Fördermassnahmen für Kinder aus bildungsfernen Familien gespart wird, betont sie.

Die Urnenwahl findet am 1.September statt. Der Schulpflege gehören Stadträtin Alexia Bischof (CVP) sowie zehn weitere Mitglieder an.

Erstellt: 09.08.2019, 16:49 Uhr

Nadine Putscher (BDP) (Bild: PD)

Claudia Lenz (EVP) (Bild: PD)

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Die Zürichsee Zeitung digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat. Jetzt abonnieren!