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Die Langnauer wollen eine Steuererhöhung

Der Steuerfuss steigt in Langnau im kommenden Jahr um drei Prozentpunkte auf 102 Prozent. Vorangegangen war allerdings eine intensive Debatte.

Mit dem Wechsel zur Subjektfinanzierung kann die Stiftung Altersheim Langnau Ertragsüberschüsse generieren. Jetzt wird die Gemeinde mit einem Baurechtszins entschädigt.
Mit dem Wechsel zur Subjektfinanzierung kann die Stiftung Altersheim Langnau Ertragsüberschüsse generieren. Jetzt wird die Gemeinde mit einem Baurechtszins entschädigt.
Archiv Manuela Matt

102, 105 oder lieber 100 Prozent? Die Langnauer Stimmberech­tig­ten hatten am Donnerstagabend an der Gemeindeversammlung im Schwerzisaal einen ganzen Strauss an Steuerfuss-Vorschlägen zur Wahl. Gewählt haben sie schliesslich 102 Prozent.

Vorangegangen war eine ­heisse Debatte. Der Langnauer Gemeinderat hatte eine Steuererhöhung um drei Prozentpunkte auf ebendiese 102 Prozent vorgeschlagen. Er nahm damit die dritte Steuererhöhung in Folge in Kauf. «Höhere Bildungs­kosten und weniger Geld aus dem Finanzausgleich belasten die Gemeinde», sagte Finanzvorstand Reto Grau (FDP). Trotz Steuererhöhung und den in den letzten Jahren durchgezogenen Sparprogrammen rechnet der Gemeinderat mit einem Defizit von 670 000 Franken für das nächste Jahr. Dies bei geplanten Nettoinvestitionen von 2,8 Millionen Franken.

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