Horgen

Die Kampfwahl geht in die zweite Runde

Um den Sitz in der Sozialbehörde Horgen buhlen noch zwei Kandidaten. Eine Vorschau auf den zweiten Wahlgang.

Bei der Kampfwahl um den freigewordenen Sitz in der Sozialbehörde Horgen hat im 1. Wahlgang keiner der Kandidaten das absolute Mehr erreicht.

Bei der Kampfwahl um den freigewordenen Sitz in der Sozialbehörde Horgen hat im 1. Wahlgang keiner der Kandidaten das absolute Mehr erreicht. Bild: Symbolbild/Archiv Tamedia

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Wer erhält den freien Sitz in der Horgner Sozialbehörde? Diese Frage müssen die Horgner am 1. September an der Urne entscheiden. Bereits im Mai legten die Stimmbürger ihre Wahlzettel in die Urne. Keiner der vier Kandidaten erhielt damals das nötige Mehr, weshalb nun der zweite Wahlgang stattfindet. Die beiden Parteilosen Stefanie Huser und Philip Schalch zogen sich nach dem ersten Wahlgang zurück. Der Wahlkampf wird nun nur noch zwischen Dolores Marazzotta (FDP) und Walid Smayra-Notz (Grüne) ausgetragen.

Von den vier Kandidaten aus dem 1. wahlgang treten am 1. September nur noch Dolores Marazzotta (FDP) und Walid Smayra-Notz (Grüne) an.

In der Sozialbehörde, welche sich unter anderem für die Unterstützung hilfsbedürftiger Einwohner einsetzt, ist ein Sitz frei geworden, weil das ehemalige Mitglied Sabine Hickert (FDP) aus der Gemeinde Horgen weggezogen ist. Die FDP möchte den Sitz mit Dolores Marazzotta verteidigen. Die 52-Jährige arbeitet als Klassenassistentin im Schulhaus Bergli. Die Mutter einer Tochter möchte sich dafür einsetzen, dass den Bedürftigen so weit wie möglich geholfen wird, wie sie bei ihrer Kandidatur im April gegenüber dieser Zeitung sagte. Die ehemalige Gymilehrerin und HR-Mitarbeiterin tritt jedoch dafür ein, die Mittel nicht blauäugig, sondern mit gesundem Menschenverstand zu vergeben.

Grüne greifen FDP an

Den Sitz für die Grünen erobern möchte Walid Smayra-Notz. Der ebenfalls 52-Jährige ist Vater von vier Kindern, im Libanon aufgewachsen, verheiratet und lebt seit 25 Jahren in Horgen. Der ehemalige Sozialarbeiter führt eine eigene Zahnarztpraxis in Rapperswil-Jona. In der Sozialbehörde wolle er das Wissen einsetzen, das er als Unternehmer gesammelt hat. Zudem habe er als Zahnarzt mit vielen Geflohenen aus Syrien und dem Irak zu tun. Im Zentrum stehe für ihn eine faire und effiziente Behördenarbeit.

Die Sozialbehörde besteht zurzeit aus zwei SP-, je einem CVP-, FDP- und SVP-Mitglied sowie einer Parteilosen. Im ersten Wahlgang erhielt Smayra-Notz 1409 Stimmen. Dolores Marazzotta konnte 1137 Stimmen für sich gewinnen.

Erstellt: 12.08.2019, 14:00 Uhr

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