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Die Horgner Papierfabrik ist plötzlich pleite

Nach dem Konkurs bleiben viele Fragen: Wer zahlt für die Altlastensanierung im See? Und wo ist das Geld aus dem Verkauf des ehemaligen Fabrikareals hingeflossen? Eine Spurensuche.

Conradin Knabenhans, Pascal Jäggi
Die «Beach Houses» stehen auf einer kleinen Parzelle der ehemaligen Papierfabrik. Alleine für dieses damals unbebaute Grundstück flossen 2010 1,5 Millionen Franken. Foto: M. Matt
Die «Beach Houses» stehen auf einer kleinen Parzelle der ehemaligen Papierfabrik. Alleine für dieses damals unbebaute Grundstück flossen 2010 1,5 Millionen Franken. Foto: M. Matt

Die Papierfabrik Horgen Holding AG ist seit wenigen Tagen zahlungsunfähig. Der Zeitpunkt des Konkurses ist brisant: Vor wenigen Wochen hatte das Bundesgericht nämlich entschieden, dass die Firma für die Sanierung der Papierschlammablagerung im Zürichsee aufkommen muss. Das Zürcher Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) verlangte von der «Papiiri» eine Sicherheitsleistung von 8,55 Millionen Franken. Diese Forderung scheint der Papierfabrik-Holding das Genick gebrochen zu haben.

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