Thalwil

Jetzt erhalten die Sportler eine zeitgemässe Garderobe

Die Thalwiler Kunsteisbahn aus dem Jahr 2006 erhält ein definitives Garderobengebäude. Am Montag sind in der Sportanlage Brand die Bagger aufgefahren.

Die Container-Garderoben zwischen Lunsteisbahn und A3 sind in einem desolaten Zustand – undicht und schlicht zu klein. Gut ein Jahr später als ursprünglich angenommen, erfolgte am Montag der Spatenstich in der Sportanlage Brand.

Die Container-Garderoben zwischen Lunsteisbahn und A3 sind in einem desolaten Zustand – undicht und schlicht zu klein. Gut ein Jahr später als ursprünglich angenommen, erfolgte am Montag der Spatenstich in der Sportanlage Brand. Bild: Archiv André Springer

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Gut ein Jahr später als ursprünglich angenommen, erfolgte am Montag der Spatenstich in der Sportanlage Brand. Damit ist der Startschuss gefallen für den Ersatz der Container-Garderoben zwischen der Kunsteisbahn und der Autobahn A3. Diese sind in einem desolaten Zustand – undicht und schlicht zu klein. Im November 2015 hatte die Thalwiler Stimmbevölkerung dem 4,6-Millionen-Kredit für einen Ersatzabau sowie dem Gestaltungsplan Brand zugestimmt.

Mit dem letzten Punkt begründete Thalwils Liegenschaftenvorstand Andreas Federer (CVP) die Verzögerung: «Wegen dem Gestaltungsplan hat die Planung rund ein Jahr länger gedauert.» Auch die Hochspannungsleitungen hätten das Ganze nicht vereinfacht. «Doch nun haben wir die Baufreigabe», freute sich Federer.

Bauzeit von zehn Monaten

Für die 4,6 Millionen Franken entstehen im Brand zwei Gebäude: Anstelle der heutigen Container-Garderoben ein eingeschossiges Garderobengebäude mit Aufenthaltsbereich, Kasse, Kiosk, Schlittschuhausgabe, dazu sowohl Garderoben für den freien Eissport als auch Spielergarderoben samt Duschen. Um mehr Platz für Garderoben zu haben – es wird neu deren zwölf geben, heute sind es acht –, wird die Technik bergseitig in einem separaten Gebäude untergebracht.

Für dieses zweigeschossige Gebäude haben am Montag die Vorbereitungsarbeiten wie Rodung und Aushub begonnen. Während beim Technikgebäude der Beton sichtbar bleibt, wird das Garderogebäude mit einer Holzschalung verkleidet.

Gemäss Zeitplan sollte das Technikgebäude im Frühsommer fertig erstellt sein, so dass die Eisfeldtechnik aus dem Container in den Neubau verlegt werden kann. Parallel dazu beginnt, nach der Eisfeldsaison im März, der Rückbau der Containeranlagen. Es ist ingesamt eine Bauzeit von zehn Monaten vorgesehen.

Um die Bauarbeiten kompakt zu halten, ist der Baustart von Oktober auf den Januar verschoben worden – eine kürzere Bauzeit sollte sich positiv auf die Kosten auswirken. «Über Winterbaumassnahmen reden wir jetzt nicht», sagte Federer der 30-köpfigen Zuhörerschaft, die dem Spatenstich beiwohnte.

Der Liegenschaftenvorstand ist übrigens mit seinem Ingenieurbüro einer der 32 am Bau beteiligten Unternehmer. Ein Problem sieht er darin aber nicht: «Den Auftrag haben wir nicht direkt von der Gemeinde erhalten, sondern vom Generalunternehmer. Unser Vorteil dürfte gewesen sein, dass wir 2006 beim Bau der Eisbahn schon dabei waren und damit die technischen Anlagen kennen.»

»Froh, dass es los geht»

Einfach nur «froh, dass es endlich los geht», ist Urs Sigrist vom Vorstand des EHC Thalwil. Er war in die Planung miteinbezogen und ist zuversichtlich, dass die Bauarbeiten und der Betrieb auf der Eisbahn einander nicht in die Quere kommen.

Eismeister Ueli Brändle sieht das ähnlich, hofft einfach, dass «wir frühzeitig informiert werden, wenn schwere Maschinen auffahren oder der Zaun abmontiert wird, so dass wir entsprechenden Massnahmen ergfreifen können.» (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 09.01.2017, 15:56 Uhr

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