Eisbahnen

Die Eisfeldbetreiber ziehen eine positive Bilanz

Am vergangenen Wochenende ging die Eislaufsaison im Bezirk Horgen zu Ende. Alle Eisfeldbetreiber schauen zufrieden auf die vergangenen Monate zurück. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte und der Sturm Spuren hinterliess.

Auf das Eisfeld Brand in Thalwil wagten sich in der vergangenen Saison Jung und Alt. Die Betreiber verzeichneten rund 10 000 Eintritte.

Auf das Eisfeld Brand in Thalwil wagten sich in der vergangenen Saison Jung und Alt. Die Betreiber verzeichneten rund 10 000 Eintritte. Bild: Kurt Heuberger

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Das Eis taut. Zumindest auf den Eislaufbahnen im Bezirk. Denn am vergangenen Wochenende ist der letzte Eisstock geschossen und die letzte Pirouette gedreht worden. Alle drei Eisfelder in Wädenswil, Horgen und Thalwil haben ihre Türen geschlossen.

«Wir hatten über 4000 Besucher», sagen Patric Weingarten und Bruno Decurtins, Geschäftsführer des Kulturzentrums Alte Schule in Horgen und Betreiber des dortigen Eisfeldes. Auch die Eisstockbahnen seien beliebt gewesen und oft von Vereinen und Unternehmen für Teamevents gemietet worden. «Es war das erste Mal, dass wir ein Eisfeld realisiert haben», sagt Bruno Decurtins. Die Entscheidung, eine Eisbahn aufzustellen, sei sehr kurzfristig gefallen. Auch ein Fonduechalet sei eine Option ­gewesen. «Wir haben uns dann aber für die Eislaufbahn entschieden, was im Nachhinein sicher richtig war», sagt Patric Weingarten.

Die Eisbahn Brand in Thalwil verkaufte in der vergangenen Saison rund 10 000 Eintritte. «Es waren etwas weniger als letztes Jahr», sagt Ralf Oehri, Sportbeauftragter der Gemeinde Thalwil. «Wegen des frühen Schnees haben viele Wintersportler ihre Aktivitäten in die Berge verlegt, was sich auf unsere Besucherzahlen ausgewirkt hat.» Trotzdem seien die Erwartungen erfüllt worden.

Absperrgitter zerstört

In Thalwil war es die erste Eislaufsaison mit dem neuen Garderobengebäude, das letztes Jahr eingeweiht wurde. Auch wenn der Ausbau die Besucherzahlen nicht merklich beeinflusst hat, habe er sich gelohnt, sagt Oehri. «Von den neuen Garderoben und dem Kiosk profitieren nicht nur die Vereine, sondern sie bieten auch privaten Besuchern einen besseren Komfort.»

Sebastian Epp, Leiter der Eisbahn Wädenswil, gibt sich mit der vergangenen Saison ebenfalls zufrieden. «Wir hatten vor allem viele Schulklassen, was uns sehr freute.» Epp zieht eine positive Bilanz, obwohl das Wetter nicht immer mitspielte. «Der feuchte November schmälerte den Erfolg etwas», sagt Epp. Auch der Sturm Burglind, der im Januar in der Region tobte, habe Spuren hinterlassen. «Das Unwetter hat unsere Absperrgitter und Transparente zerstört, sodass wir sie ersetzen mussten», sagt er.

Auch der Alten Schule in Horgen hat das feuchte Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. «Gerade die Schulferienwochen, die für uns sehr wichtig gewesen wären, waren stark verregnet», sagt Bruno Decurtins. An solchen Tagen sei das Eisfeld leer gewesen, was frustrierend gewesen sei.

Keine schlimmen Unfälle

Schwere Unfälle blieben aus. Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Denn wie Decurtins von einer Eisbahn in Zürich vernommen hat, verliert im Schnitt ein Gast pro Saison einen Finger. «Bei uns gab es nur eine kleine Schramme am Kopf eines Schülers, die im Spital behandelt wurde.» Dank dieser erfolgreichen und mehr oder weniger unfallfreien Saison werden alle drei Betreiber nächstes Jahr wieder eine Eisbahn anbieten. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 07.03.2018, 08:55 Uhr

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