Seeuferweg

Neuer Seeuferweg für Reparatur drei Monate gesperrt

Die Reparaturarbeiten am beschädigten Uferweg zwischen Richterswil und Wädenswil beginnen diese Woche. Der Weg bleibt während rund drei Monaten gesperrt. Die Kosten für die Reparatur fallen laut Baudirektion des Kantons Zürich deutlich geringer aus als angenommen.

Der Seeuferweg zwischen Richterswil und Wädenswil bröckelt teilweise ab. Die betroffenen Stellen sollen während den nächsten drei Monate repariert werden.

Der Seeuferweg zwischen Richterswil und Wädenswil bröckelt teilweise ab. Die betroffenen Stellen sollen während den nächsten drei Monate repariert werden. Bild: Archiv David Baer

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Der Aufschrei vor einem Jahr war gross: Der 7,6 Millionen Franken teure Uferweg zwischen Richterswil und Wädenswil, erst drei Jahre zuvor offiziell eingeweiht, wies bereits grössere Schäden auf. Der Wellenschlag und der schwankende Seespiegel hatten den Weg unerwartet früh ausgespült. Löcher waren zu ­sehen, der Weg bröckelte. Diese Woche ­beginnen nun die Reparaturarbeiten. Der etwa 250 Meter lange beschädigte Abschnitt zwischen dem Bahnübergang Giessen in Wädenswil und der Unterführung Mülenen vor Richterswil bleibt dafür bis Mitte Dezember gesperrt, wie das kantonale Tiefbauamt in einem offiziellen Schreiben mitteilt.

Die Kosten für die Reparatur trägt der Kanton. Ursprünglich sei man von etwa 700 000 Franken ausgegangen. «Mit 300 000 Franken fallen die Kosten für die Reparatur aber deutlich geringer aus als erwartet», sagt Thomas Maag, Mediensprecher der kantonalen Baudirektion. Die Reparatur sei dennoch aufwendig, was auch die rund drei Monate Bauzeit erkläre. Die beauftragte Baufirma arbeite am und im Wasser, wo die Steinblöcke, die das Fundament des Wegabschnitts bilden, wieder mit Kies hinterfüllt werden. Ausserdem werde die Konstruktion mit einem zusätz­lichen sogenannten Geröllbetonriegel verstärkt. «Das ist eine Art Schutzwall, der das Wegspülen des Materials durch das Wasser künftig verhindern soll», erklärt Maag.

Absichtlich verzögert

Wieso der beschädigte Abschnitt erst jetzt repariert wird, hat verschiedene Gründe. Erstens seien die Schäden vor einem Jahr so unerwartet gekommen, dass der Kanton zuerst eine nachhaltige Lösung für die Reparatur ausarbeiten lassen musste. In den warmen Monaten wurde der Weg dann zu rege genutzt. «Die Reparaturlösung lag bereits im Frühling vor, mit den Arbeiten haben wir aber bewusst gewartet, um während des Sommers die Badegäste und Wegbenutzer nicht einzuschränken», erklärt Maag. Im Herbst werde der Weg entlang des Sees deutlich weniger genutzt. Anwohner, die auch im Winter nicht auf ihren Spaziergang am See verzichten möchten, können während dieser Zeit die Umleitung über die Seestrasse benutzen.

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 25.09.2017, 15:50 Uhr

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