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Der kalte November war eigentlich zu warm

Schnee, Wind und Kälte: So wird der diesjährige November in Erinnerung bleiben. Allerdings täuscht der Eindruck. Klimatologisch war der Monat zu warm.

Der November war oben zu kalt und unten zu warm: Blick vom linken Zürichseeufer (Oberrieden) Richtung Glarneralpen.
Der November war oben zu kalt und unten zu warm: Blick vom linken Zürichseeufer (Oberrieden) Richtung Glarneralpen.
Patrick Gutenberg

Der Himmel ist tief mit Wolken verhangen, eine zügige Bise weht um die Häuser und Flocken tanzen vom Himmel: Als kalt und winterlich wird dieser November wohl den meisten Bewohnern der Zürichseeregion in Erinnerung bleiben.

Allerdings täuscht der Eindruck: In den tieferen Lagen des Mittellandes (unterhalb 1000 Meter) war der November nämlich zu warm. An der Messstation Wädenswil lag die Tages-Durchschnittstemperatur bei 5,1 Grad – und damit 0,4 Grad über der Norm der Referenzperiode 1981 bis 2010. «Dieser November war also nicht kalt, sondern eher durchschnittlich», sagt Stephan Bader, Klimatologe von Meteoschweiz.

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