Samstagern

Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt

Die Kinderfasnacht mit dem Umzug und dem Maskenball stand ganz im Zeichen von lachenden Kindergesichtern. Die Eltern erlebten ebenfalls einen fröhlichen Nachmittag.

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Es dauerte eine Weile, bis sich am Samstagmittag der Umzug in Samstagern formiert hatte, dessen Streckenverlauf vom SOB-Bahnübergang ein paar hundert Meter weiter zum Haaggerisaal führte. Die Wartezeit überbrückte die Richterswiler Gugge Mülitobelchroser mit schön schrägem Spiel. Schliesslich fuhr der Umzugswagen der Bergföhn-Clique vorne weg. Der Verein ist Samstagerns offizielle Fasnachtgesellschaft, welche die Kinderfasnacht jeweils organisiert. Dieses Jahr sei das Motto «Hühnerstall» als Wagendekoration gewählt worden, sagte Vereinspräsident Gian Giordano. Humoristische Bilder waren am Wagen zu sehen. So verlangte der leicht gestresste Osterhase endlich die Lieferung der Ostereier.

Dahinter folgten rund 150 Kinder, manche von ihnen in Begleitung ihrer Eltern. Überhaupt waren die Eltern nicht nur stolze Begleiter und häufig die kreativen Köpfe hinter den liebevollen Kinderkostümen; viele Erwachsene waren selbst verkleidet. Es war fleissig gebastelt worden. Engelchen liefen neben Teufelchen und Kobolden ebenso mit wie Kinder, die als Fische und Taucher an der «Angel» der Eltern hingen oder in Regenbogenfarben losmarschierten. Zum bunten Treiben gehörte auch die Konfettischlacht, einige Kinder warfen aber mit den Papierschnipseln nicht um sich, sondern verteilten sie kunstvoll auf der Strasse.

Jim Knopf und Blockbuster

Frei nach Michael Ende liefen auch Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer mit. Hollywood machte ebenso seine Aufwartung. Die Familie Widmer mit Vater Guido und seiner Jungmannschaft Luca, Lara sowie Pablo hatten sich als Figuren aus der Science-Fiction-Serie «Transformers» verkleidet. Viele Blicke der Spalier stehenden Passanten zog auch Jack Sparrow aus «Pirates of the Caribbean» auf sich. Seine «Black Pearl» war ein Leiterwagen mit Leintuch als Segel. Die Familie Kugler spielte die Freibeuter, mit Captain Christian, seiner Piratenbraut Prisca und den Kindern Noel sowie Julia. Im Nu gesellten sich einige andere als Piraten verkleidete Bööggli dazu. Aus der Meerestiefe entstiegen schienen einige als Medusen kostümierte Mädchen.

Als der Umzug im Haaggeri-Saal angekommen war, schloss sich der Kreis. Am Vormittag hatte dort das fröhliche Geschehen mit dem vom Elternverein Richterswil-Samstagern organisierten Kinderschminken begonnen. Nun gab es im fast übervollen Saal zunächst eine verdiente Stärkung für das leibliche Wohl, die Mülitobelchroser gaben nochmals ein Ständchen, ehe die Bühne ganz den Kindern gehörte. Sie legten im Rahmen des Maskenballs eine Tanzeinlage ein, spielten miteinander, die Konfettischlacht erlebte ihren Höhepunkt, ehe es zur Prämierung der besten Kostüme in verschiedenen Kategorien kam. Das Kinderlachen fand seine Fortsetzung, als schliesslich an vier grossen Gabentischen Geschenke in Form von Spielzeugen an alle verteilt wurden.

Erstellt: 10.02.2019, 15:28 Uhr

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