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Der Bezirk Horgen erhält neue Denkmäler

Der Kanton überprüft sein Inventar an überkommunalen Schutzobjekten und ergänzt es mit Bauten aus dem 20. Jahrhundert. Die Bestandesaufnahme rund um den Zürichsee ist fast abgeschlossen.

Kunsthistorikerin Rebekka Gysel ist eine von sechs Experten der kantonalen Denkmalpflege, die im Kanton nach neuen Denkmälern suchen.
Kunsthistorikerin Rebekka Gysel ist eine von sechs Experten der kantonalen Denkmalpflege, die im Kanton nach neuen Denkmälern suchen.

Der Kanton hält im Bezirk Horgen etwa 190 Einzelobjekte und Ensembles für schutzwürdig. Dazu gehören beispielsweise das C.-F.-Meyer-Haus in Kilchberg, die Villa Gstaad in Thalwil, das Bockengut in Horgen, das Schloss Wädenswil oder das Mülenen-Ensemble in Richterswil.

Die Ansicht, dass die genannten Gebäude geschichtlich und baukünstlerisch wertvoll und daher von überkommunaler Bedeutung sind, stammt noch von 1981, als der Regierungsrat das Inventar erstmals festsetzte. «Trotz Ergänzungen über die Jahre genügt dieses Inventar heute nicht mehr als Planungsgrundlage», sagt Rebekka Gysel, wissenschaftliche Mitarbeiterin der kantonalen Denkmalpflege. Der Kanton folgt darum den Auflagen des Bau- und Planungsgesetzes und erneuert das Inventar: Seit 2013 sind sechs Mitarbeiter der kantonalen Denkmalpflege im ganzen Kanton unterwegs, um das Inventar zu überprüfen und nach neuen Denkmälern zu suchen – besonders solchen, die im 20. Jahrhundert bis 1980 gebaut wurden. Das Projekt soll bis 2017 abgeschlossen sein.

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