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Das richtige Grün für die Läden des Porzellanmuseums

Das in Kilchberg produzierte Zürcher Porzellan war und ist eine Kostbarkeit. Ausgestellt ist eine Sammlung im Porzellanmuseum in Horgen. Dessen Fassade wurde nun renoviert.

Die Renovationsarbeiten des Agentenhauses standen im Zeichen der Denkmalpflege. So mussten beispielsweise die alten Vorfenster beibehalten werden.
Die Renovationsarbeiten des Agentenhauses standen im Zeichen der Denkmalpflege. So mussten beispielsweise die alten Vorfenster beibehalten werden.
Moritz Hager

Sechs vornehme Zürcher Familien hatten Mitte des 18. Jahrhunderts eine zündende Geschäftsidee, edles Porzellan selber zu produzieren so wie an europäischen Königshöfen. 1763 startete die Porzellanmanufaktur in Kilchberg-Schooren. Erzeugt wurden Geschirr und Figuren, handbemalt und vergoldet.

Als «Marke» diente ein blaues Z auf der Rückseite des Geschirrs, das Symbol für Zürcher Porzellan. Nicht einmal dreissig Jahre später musste der Betrieb eingestellt werden. Die Gründe waren mangelnder Absatz, zu teure Rohstoffe und europäische Konkurrenz. Ausgestellt sind diese Erzeugnisse seit 2000 im Wohn- und Porzellanmuseum an der Seestrasse in Horgen.

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