Wädenswil

Das Ressort Schule und Jugend liegt jetzt in CVP-Hand

Der Wädenswiler Stadtrat hat sich an seiner Sitzung vom Montag konstituiert. Für die Amtsdauer 2018 bis 2022 werden die vier bisherigen Stadträte ihr Ressort behalten und die neuen übernehmen Schule und Jugend und Finanzen.

Stadt- und Gemeinderat von Wädenswil haben sich am Montagabend für die Amtsdauer 2018 bis 2022 neu konstituiert.

Stadt- und Gemeinderat von Wädenswil haben sich am Montagabend für die Amtsdauer 2018 bis 2022 neu konstituiert. Bild: Patrick Gutenberg

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In seiner Sitzung vom Montag – es war die erste nach den Wahlen – hat der Stadtrat die Ressorts verteilt. Den Wunsch, ein neues Ressort zu übernehmen, hatten die vier bisherigen Stadträte offensichtlich nicht, denn alle behalten ihres. Damit bleibt Heini Hauser (SVP) Stadtrat für Planen und Bauen, Ernst Brupbacher (BFPW) für Werke, Jonas Erni (SP) für Sicherheit und Gesundheit und Astrid Furrer (FDP) behält das Ressort Soziales.

Die frei gewordenen Ressorts gehen an die beiden neuen Mitglieder: Walter Münch (FDP) übernimmt die Finanzen und Alexia Bischof (CVP) ist für Schule und Jugend zuständig.

Wünsche wurden erfüllt

Damit bleiben die Finanzen in der Hand der FDP. Wie auch sein Vorgänger, Peter Schuppli, war Walter Münch Mitglied der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK). «Während meiner sechs Jahre in der GRPK habe ich einen Einblick in die städtischen Finanzen erhalten», sagt Walter Münch. Er freue sich darüber, dass er das Ressort erhalten habe, das er wollte. Denn damit bekomme er auch Einsicht in die anderen Abteilungen.

Auch Alexia Bischof ist zufrieden mit dem Ergebnis der Sitzung. Ihr wurde das Ressort Schule und Jugend zugeteilt, was ihr Wunsch gewesen sei. «Ich werde mich in dieses Ressort gut hineindenken können», sagt sie. Bischof wird das Erbe von Johannes Zollinger (EVP) antreten, der 21 Jahre lang als Schulpräsident amtete. Zwar erreichte er an der letzten Stadtratswahl das absolute Mehr, schied jedoch als überzählig aus. Alexia Bischof hat Johannes Zollinger um Starthilfe gebeten und freut sich, von seiner Erfahrung profitieren zu können. «Ich werde nicht morgen alles ändern», sagt sie. Vielmehr wolle sie sich erst ein Bild des Ressorts machen. Sie ist sich bewusst, dass der Zusammenschluss mit Schönenberg und Hütten während ihrer Legislatur für ihr Ressort ein grosses Thema sein wird. Sie sei motiviert, dieses anzupacken.

Neuer Vizepräsident

Von den Stimmberechtigten bereits als Stadtpräsident wiedergewählt ist Philipp Kutter (CVP). Statt Johannes Zollinger hat Ernst Brupbacher (BFPW) neu das Vizepräsidium inne. Neben dem Stadtrat konstituierte sich auch der Gemeinderat an seiner Sitzung.

Erstellt: 08.05.2018, 09:02 Uhr

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