Thalwil

Das Hallenbad Schweikrüti öffnet nach einjähriger Sanierung

Die 7,4 Millionen Franken teure Sanierung des Hallenbads Schweikrüti ist abgeschlossen. Am Montag öffnet das Bad wieder seine Türen. Vor allem die Technik hat geändert. Aber es gibt auch sichtbare Anpassungen.

Ein neuer Bodenbelag und frisch gestrichene Stützen deuten äusserlich auf die Sanierung des Hallenbads Schweikrüti in Gattikon.

Ein neuer Bodenbelag und frisch gestrichene Stützen deuten äusserlich auf die Sanierung des Hallenbads Schweikrüti in Gattikon. Bild: David Baer

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Nach 15 Monaten Bauzeit ist die Sanierung des Hallenbads Schweikrüti fertig. Gestern wurden noch die letzten Feinschliffe getätigt, und es wurde geputzt. Am Montag empfangen die Bademeister wieder Badegäste. Verändert hat sich vor allem das Innenleben des Bades. Aber auch sein Äusseres kommt ein wenig frischer daher.«Es ist super, das Hallenbad wiederzueröffnen», sagt Ralf Oehri, Sportbeauftragter der Gemeinde Thalwil.

Nun können der Schwimmclub und die Schul­kinder wieder ins Hallenbad Schweik­rüti zurückkehren. Auch die Mitarbeiter würden sich auf ihr saniertes Hallenbad freuen. «Während der Sanierung haben sie auf der Eisbahn und in den Seebädern gearbeitet.»

Erneuerung der Technik

«Die grössten Neuerungen gab es bei der Technik», erklärt Oehri. Viel Arbeit wurde in die Sanierung der Lüftung, Sanitäranlagen und Heizung gesteckt. Neu ist das Hallenbad an den Wärmeverbund Gattikon angeschlossen. Die Energie dafür produziert eine Holzschnitzelanlage. Der Raum, in dem vormals der Tank für die Ölheizung stand, ist jetzt leer. Er diene künftig als Lagerfläche, beispielsweise für den Schwimmclub, sagt Oehri.

Ein Lift ermöglicht einen behindertengerechten Zugang zum Hallenbad.

Ebenfalls wichtig sei die neue Anlage für die Wasseraufbereitung. «Sie ist technisch auf dem neusten Stand», sagt Urs Lützelschwab, Teamleiter des Hallenbads. Sie entspreche den aktu­ellsten Vorschriften und habe beispielsweise eine erhöhte Kapazität. Wie auch vor der Sanierung funktioniere die Wasseraufbereitung mit Ozon. Darum fehle der typische «Hallenbadgeruch» nach Chlor.

Für die alte Wasseraufbereitungsanlage waren vor fünf Jahren keine Komponenten mehr erhältlich. Ein Hauptgrund, warum sich die Gemeinde für die 7,4 Millionen Franken teure Sanierung entschieden hatte. Laut Lützelschwab halte die neue Anlage gut dreissig Jahre.

Keine getrennten Garderoben

«Eine grosse Investition war auch der neue Lift», sagt Oehri. Damit ist das Hallenbad nun auch rollstuhlgängig. Er befindet sich bei einem neu geschaffenen Eingangsbereich links vom Haupteingang. Gleichenorts ist auch der Zugang von der Turnhalle zum Hallenbad. Die Garderoben dort stehen der Schule und den Vereinen zur Verfügung.

Daneben gab es keine Änderungen an der Raumaufteilung. «Wir haben mit dem gleichen Grundriss gearbeitet», sagt Oehri. Deshalb seien getrennte Garderoben für Kinder und Erwachsene nicht möglich gewesen.

Die erneuerten Duschen vor dem Eingang ins Hallenbad.

Äusserlich lassen nur kleine Anpassungen wie die neuen Bodenbeläge und der frische Anstrich die Erneuerung erahnen. Die limettengrünen Türen bieten einen farbigen Kontrast zum grauen Bodenbelag.

Am Montag ist das Hallenbad noch nicht ganz vollständig. Wegen Lieferverzögerungen werden die neue Rutschbahn und der Treppeneinstieg ins Hauptbecken erst Anfang September eingebaut sein. Dabei soll die Rutsche neu gerade ins Wasser führen und nicht mehr spiralförmig. Die alte Spiralrutsche habe laut Oehri nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entsprochen.

Feierlich eingeweiht wird das sanierte Hallenbad Schweikrüti am 22. September, dem Tag der offenen Tür. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 13.08.2018, 10:09 Uhr

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