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Das Gipfelischiff braucht mehr Geld und Zeit

Das historische Motorschiff Etzel bringt die Mitglieder der Genossenschaft ins Schwitzen. Das hat mit dem heissen Sommer, Verspätungen und den überbordenden Kosten zu tun.

Jonas Panacek (links) und Oliver Morel blicken auf einen heissen Sommer zurück, ...
Jonas Panacek (links) und Oliver Morel blicken auf einen heissen Sommer zurück, ...
Manuela Matt
... in dem der Entschluss zur General- statt Teilsanierung des MS Etzel gefällt werden musste.
... in dem der Entschluss zur General- statt Teilsanierung des MS Etzel gefällt werden musste.
Manuela Matt
Die MS Etzel im Jahr 2012 unterwegs auf dem Zürichsee.
Die MS Etzel im Jahr 2012 unterwegs auf dem Zürichsee.
Manuela Matt
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Die Herbstkühle lässt vergessen, welche Schinderei die Sanierung des Motorschiffs Etzel bisher war. Seit Juni steht das 32 Meter lange und fast 6 Meter breite Schiff am Hafen des Baggerei- und Schiffbetriebs JMS in Schmerikon an Land, eingerüstet und unter einer dichten Plastikplane.

Bei Hitze, Dreck, Staub und in oft unbequemen Körperhaltungen rackerten die Profis und Freiwilligen bis in die hinterste Ecke der Schiffsschale.«Es war unerträglich heiss», sagt Oliver Morel, Präsident der Genossenschaft MS Etzel. Schiffsbauingenieur Jonas Panacek aus Thalwil erzählt, dass unter dem Plastikdach bis zu 48 Grad gemessen wurden. An manchen Tagen musste gar die Arbeit eingestellt werden.

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