Horgen

Chilbi Horgen von der WM konkurrenziert

Die Horgner Chilbi verzeichnete wegen des WM-Spiels am Freitag einen schwachen Start. Am Wochenende strömten die Horgner dann aber in die Allmend und genossen das breite Angebot an Chilbibahnen und Gaumenfreuden.

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Kriechend, liegend oder stehend: Die unterschiedlichsten Taktiken wurden im Waterball-Pool angewendet, um möglichst viel Spass in den grossen Bällen auf dem Wasser zu haben. «Mami, das war mega lustig! Darf ich nochmals?», fragte beispielsweise die achtjährige Alina, nachdem sie den Pool strahlend verlassen hatte.

Der Waterball-Pool ist eine der beliebten Kinder-Aktivitäten auf an der diesjährigen Horgner Chilbi. Auch beim Trampolin-Springen standen die jüngeren Chilbibesucher Schlange, um Saltos und andere athletische Figuren zu zeigen.

Die vielen Besucher am Samstagabend waren für die Schausteller und Organisatoren eine Freude, nach dem eher ruhigen Chilbi-Auftakt am Freitag. «Wir spüren die WM natürlich schon. Als am Freitagabend die Schweiz spielte, war hier nicht viel los», sagte Platzchef Rolf Traxler. Dies, obwohl die WM-Spiele gleich in zwei verschiedenen Zelten an der Chilbi gezeigt wurden und die Fussballfans damit durchaus auf ihre Kosten kamen.

Kein Riesenrad, dafür eine doppelstöckige Geisterbahn

Bei der Auswahl der Schausteller achtet Traxler jeweils auf eine gute Mischung, damit die Chilbi Gross und Klein gleichermassen anspricht. So sind die klassischen Kinderbahnen ebenso anzutreffen wie die Discovery und die VIP-Bahn, die beide für Adrenalinschübe sorgen. Ebenfalls im Angebot sind Klassiker wie der Autoscooter oder die Schiessbuden.

«Ich hatte eigentlich auch ein Riesenrad auf dem Plan. Aber leider musste der Schausteller kurzfristig absagen und brachte als Ersatz die Discovery», sagt Traxler, der mit dem Riesenrad eine Attraktion für die ganze Familie hätte bieten wollen.

Dafür sorgten am Samstag die «Aussenstationen» der doppelstöckigen Geisterbahn «Cape Fear» immer wieder für Aufregung: Zum einen die hüpfende Mülltonne, welche die Chilbibesucher ebenso aufschreckte wie das Wasser spuckende Skelett, das vor der Geisterbahn in einer Badewanne liegt.

Den letzten Chilbitag geniessen

Kulinarisch werden die Chilbibesucher mit Speisen aus aller Welt verwöhnt. Von der italienischen Piadina über die tibetischen Momos bis hin zum schweizerischen Raclette. Die Essensstände seien immer sehr beliebt, erzählte Traxler. Die Warenstände dagegen waren, wohl nicht zuletzt auch wegen ihrer Lage am Ende der Chilbi-Budenstrasse, nicht ganz so gut frequentiert.

Insgesamt zeigte sich Traxler mit dem idealen Chilbiwetter und der Anzahl Besucher sehr zufrieden. Und er lädt die Horgner ein, den letzten Chilbitag noch richtig zu geniessen: «Wir bieten am Montag bis Mitternacht nochmals das volle Programm an und freuen uns über viele Besuche zum Abschluss.»

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 24.06.2018, 17:55 Uhr

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