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Chance oder Verschandelung?

Am Gestaltungsplan Bahnhofstrasse scheiden sich die Geister. Für den Gemeinderat schafft er die Grundlage für eine Belebung des Zentrums, wie Tina Neuenschwander darlegt. Für Reto Planta ist das Ganze überdimensioniert.

Trotz unterschiedlicher Ansichten zum geplanten Coop haben sie sich an einen Tisch gesetzt: Gemeinderätin Tina Neuenschwander (FDP) und Reto Planta von der IG Bahnhofstrasse.
Trotz unterschiedlicher Ansichten zum geplanten Coop haben sie sich an einen Tisch gesetzt: Gemeinderätin Tina Neuenschwander (FDP) und Reto Planta von der IG Bahnhofstrasse.
Moritz Hager

Das Zentrum beim Bahnhof aufzuwerten, damit die Bevölkerung vermehrt im Dorf einkauft, ist schon lange ein Anliegen in Kilchberg. Inwieweit dient der vorliegende Gestaltungsplan Bahnhofstrasse diesem Ziel?Tina Neuenschwander: Ich glaube, es ist eine Tatsache, dass die Kilchberger möchten, dass die Bahnhofstrasse aufgewertet und zu einem attraktiven Einkaufs­ort wird. Bereits 2007 haben sie einer Zentrumsentwicklung zugestimmt. Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass der vorliegende Gestaltungsplan genau dieses Anliegen umsetzt und die Basis für bessere Einkaufsmöglichkeiten schafft. In Kilchberg ist die Einkaufsfläche pro Einwohner sehr klein. Familien müssen für ihre Einkäufe auf umliegende Gemeinden ausweichen.

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