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Schoggifabrik: Defekte Röstereimaschine löst Brand aus

Am Dienstag ist in der Schokoladenfabrik Lindt und Sprüngli in Kilchberg ein Brand ausgebrochen. Das Gebäude musste evakuiert werden. 11 Personen wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung untersucht, zwei mussten ins Spital.

Polizei und Feuerwehr rückten am Dienstagnachmittag wegen eines Brandes zur Schokoladenfabrik Lindt und Sprüngli in Kilchberg aus.
Polizei und Feuerwehr rückten am Dienstagnachmittag wegen eines Brandes zur Schokoladenfabrik Lindt und Sprüngli in Kilchberg aus.
Christian Dietz-Saluz
Weisse Kittel, soweit das Auge reicht: Das gesamte Personal wurde aus der Schokoladenfabrik evakuiert.
Weisse Kittel, soweit das Auge reicht: Das gesamte Personal wurde aus der Schokoladenfabrik evakuiert.
Christian Dietz-Saluz
11 Personen wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung medizinisch untersucht, zwei mussten ins Spital für weitere Abklärungen..
11 Personen wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung medizinisch untersucht, zwei mussten ins Spital für weitere Abklärungen..
André Springer
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In der Schokoladenfabrik Lindt und Sprüngli in Kilchberg ist am Dienstagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Gemäss den Informationen der Kantonspolizei Zürich kam es um etwa 14 Uhr zu einem Defekt an einer Nussröstereimaschine. Diese Maschine befindet sich im 4. Stock eines Nebengebäudes der Fabrik.

Wegen der Überhitzung kam es zu einer starken Rauchentwicklung. In der Folge gingen die Brandmelder los, was wiederum zu einem Alarm auf dem ganzen Fabrikareal führte. So erklärt sich auch, warum das gesamte Personal von Lindt und Sprüngli evakuiert wurde und sich unverhofft auf dem Vorplatz der Fabrik wiederfand – immer noch gekleidet in die weissen Arbeitskittel. Ebenfalls evakuiert wurde eine Schar Fabrikbesucher.

Verdacht auf Rauchgasvergiftung bei 11 Personen

Die Feuerwehr konnte den Brand relativ schnell unter Kontrolle bringen. Die Entlüftungsmaschinen dürften aber noch bis in den späteren Abend im Einsatz bleiben. Die Seestrasse war im Bereich des Fabrikareals während etwa zwei Stunden nur einspurig befahrbar.

11 Personen wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung medizinisch untersucht, zwei davon mussten zur weiteren Abklärung ins Spital. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere zehntausend Franken.

Im Einsatz standen nebst der Kantonspolizei Zürich die Feuerwehren Kilchberg-Rüschlikon, die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich mit der Grossraumambulanz, vier Rettungsfahrzeuge sowie die Kommunalpolizeien Kilchberg, Rüschlikon und Adliswil.

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