Bäch SZ

Brand konnte erst am Freitagmorgen gelöscht werden

In Bäch ist am Donnerstag in einer Fabrik an der Seestrasse ein weitherum sichtbarer Brand ausgebrochen. Die Löscharbeiten dauerten bis am Freitagmorgen. Ein Feuerwehrmann wurde verletzt.

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Das Gebäude der Firma Empac an der Seestrasse in Bäch SZ ist am Donnerstag bei einem Brand komplett zerstört worden. Gemäss Kantonspolizei Schwyz war das Feuer am späteren Nachmittag um etwa 17 Uhr ausgebrochen. Ein Passant hatte die Polizei alarmiert. Aus dem älteren Industriebau war demnach zunächst Qualm aufgestiegen. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehr Wollerau drang bereits starker Rauch aus dem Gebäudedach.

In der Folge entwickelte sich das Ganze zu einem Grossbrand, zu dem diverse Feuerwehr-Korps aus der Umgebung anrücken mussten. Die Löscharbeiten dauerten bis weit in die Nacht an. Erst in den frühen Morgenstunden des Freitags konnte der Brand schliesslich gelöscht werden.

Mehr als 150 Feuerwehrleute im Einsatz

Zur Brandbekämpfung standen über 150 Einsatzkräfte von mehreren Feuerwehren, des Sanitätsersteinsatzelementes Höfe, des Rettungsdienstes Lachen sowie vom Amt für Umweltschutz und der Kantonspolizei Schwyz im Einsatz. Die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon, die Feuerwehr Feusisberg-Schindellegi, sowie die Korps aus den Nachbargemeinden Richterswil und Wädenswil wurden aufgeboten.

Da sich das Brandobjekt an der Bahnstrecke Zürich-Chur befindet, musste zudem der Löschzug der SBB anrücken. Für die Ablösung der Feuerwehrleute wurde im Verlaufe der Freitagnacht noch zusätzlich die Feuerwehr Altendorf aufgeboten.

Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen. Er musste hospitalisiert werden, konnte das Spital aber nach der medizinischen Behandlung bereits wieder verlassen.

Strasse gesperrt, Bahnverkehr beeinträchtigt

Die Kantonspolizei Schwyz hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Für die Mithilfe bei der Klärung der Brandursache wurde zudem das Forensische Institut Zürich beigezogen.

Die Strasse zwischen Bäch und Richterswil blieb am Donnerstag gesperrt, am Freitag wurde dann zumindest eine Fahrspur wieder geöffnet. Der Bahnverkehr zwischen Richterswil und Pfäffikon wurde während der Löscharbeiten ebenfalls einspurig geführt. Es standen Ersatzbusse im Einsatz.

Die Bevölkerung wurde am Nachmittag aufgerufen, wegen der starken Rauchentwicklung in den Häusern zu bleiben und die Fenster zu schliessen. Der Rauch des Brandes war in der Zürichseeregion weitherum zu sehen gewesen. (zsz.ch)

Erstellt: 03.08.2018, 11:06 Uhr

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