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Bohrungen unter der Sihl

Für eine Wasserringleitung wird die Sihl im Juli und August mittels Bohrungen unterquert. Das Bauprojekt für die Ringleitung kostet die Stadt 2,6 Millionen Franken.

Um die Wasserversorgung zu gewährleisten, wird in Adliswil unter der Sihl «durchgebohrt».
Um die Wasserversorgung zu gewährleisten, wird in Adliswil unter der Sihl «durchgebohrt».
Archiv ZSZ

Das Areal der ehemaligen mechanischen Seidenstoffweberei Adliswil (MSA) ist seit 2016 provisorisch an die öffentliche Wasserversorgung der Stadt angeschlossen. Dies, weil die MSA die Wasserversorgung mit den eigenen Quellen nicht mehr sicherstellen konnte. Gleichzeitig sind die heutigen Wasserleitungen der Stadt in jenem Gebiet an der Sihl «bruchanfällig und die Löschwasserversorgung muss gewährleistet werden», schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Darum lässt sie die Leitungen nun ersetzen.

Das bereits 2016 kommunizierte Projekt sieht als Ersatz eine sogenannte Wasserringleitung vor. Diese führt von der MSA flussaufwärts unter der Webereistrasse und dem Sihlweg bis in die Sihlmatten. Dort unterquert die Leitung die Sihl und verläuft auf der anderen Flussseite im Boden unter der Sihlstrasse wieder hinab bis zur Mülibrücke, wo sie die Sihl erneut unterquert.

Unter statt über der Sihl

Als erstes würden nun im Juli und August die beiden Bohrungen unter der Sihl durchgeführt, schreibt die Stadt. Von Anfang an geplant waren die Bohrungen nicht. Im Vorprojekt ging die Stadt davon aus, dass die Wasserleitung die Sihl nicht unter-, sondern überqueren wird. Die Leitung hätte dafür an der Mülibrücke sowie an jener Brücke auf Höhe der Sihlmatte montiert werden sollen. Doch «inzwischen hat sich herausgestellt, dass dies technisch nicht möglich ist», sagt Adliswils Werkvorstand Patrick Stutz (SVP).

Für das Gesamtprojekt zum Bau der Ringleitung hat der Stadtrat einen gebundenen Kredit von 2,6 Millionen Franken bewilligt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2019. Die Zufahrten zu den betroffenen Liegenschaften blieben für Anwohner und Zubringer grundsätzlich möglich, heisst es in der Mitteilung.

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