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Initianten werfen dem Adliswiler Stadtrat Falschinformation vor

Muss in Adliswil die Abstimmung über die Bodeninitiative verschoben werden? Linke Parteien werfen dem Stadtrat Falschinformation vor.

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Adliswil immer wieder Grundstücke verkauft. Geht es nach der SP und den Grünen, soll dies künftig nicht mehr erlaubt sein.
In den vergangenen Jahren hat die Stadt Adliswil immer wieder Grundstücke verkauft. Geht es nach der SP und den Grünen, soll dies künftig nicht mehr erlaubt sein.
Archiv André Springer

Am 9. Februar stimmt die Adliswiler Bevölkerung über die sogenannte Bodeninitiative der SP und den Grünen ab. Jetzt ist eine Stimmrechtsbeschwerde der beiden Parteien beim Bezirksrat Horgen eingetroffen. Sie fordern die Absage oder Verschiebung der Abstimmung.

Es geht um eine Aussage des Stadtrats im Abstimmungsbüchlein. Konkret, dass Adliswil seit 2005 deutlich mehr Land gekauft als verkauft habe, nämlich 170000 Quadratmeter gegenüber 67000 Quadratmetern. Das Argument möge auf den ersten Blick stimmen, sagt Wolfgang Liedtke, Präsident der SP, sei aber völlig aus dem Zusammenhang gerissen und falsch. Das erworbene Land bestehe aus Landwirtschafts- und Waldflächen, die verkauften Grundstücke lägen hingegen innerhalb der überbauten und erschlossenen Zonen. Die Aussage des Stadtrats sei massiv irreführend.

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