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Bevor die Badegäste kommen, wird in der Bretter-Badi der Boden stabilisiert

Das Seebad beim Bahnhof Wädenswil muss renoviert werden. Gebaut wird zurzeit auf schaukelnden Flössen im Wasser. Weil die Badi vom Kanton ins Inventar der Denkmalschutzobjekte übernommen wurde, fallen die Kosten höher aus.

Stadtrat Jonas Erni (SP) auf dem Sprungbrett.
Stadtrat Jonas Erni (SP) auf dem Sprungbrett.
Sabine Rock
Die Grundstruktur der Brettli Badi am Zürichsee wird saniert, auch das Sonnendeck braucht Renovation.
Die Grundstruktur der Brettli Badi am Zürichsee wird saniert, auch das Sonnendeck braucht Renovation.
Sabine Rock
Der Estrich mit antiken Schwimmringen.
Der Estrich mit antiken Schwimmringen.
Sabine Rock
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«Es ist kalt», sagt Maurer Fabio Kälin und springt auf und ab um sich zu wärmen. Er ist einer der fünf Arbeiter der Firma Föllmi AG aus Feusisberg , die sich zurzeit auf einer ungewöhnlichen Baustelle befinden. Dort wo sich im Sommer leicht bekleidete Badegäste tummeln, stabilisieren sie den Boden der Bretter-Badi Wädenswil. Ein Balanceakt für die Männer. Mit Neoprenhosen und Schwimmwesten ausgestattet, steigen sie über eine Treppe in den kalten Zürichsee und arbeiten dann auf kleinen, schwimmenden Plattformen. Die Flosse schaukeln auf dem Wasser. «Vorhin ist gerade die Panta Rhei durchgefahren, dann gab schon grosse Wellen», sagt der Maurer. Mit einem Paddel manövrieren sich die Arbeiter zur richtigen Stelle, um lange Holzlatten zu befestigen. Fällt den Arbeitern ein Werkzeug ins Wasser, ist es weg. «Hier ist das Wasser sieben Meter tief», sagt Kälin.

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