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Belinda Bencic macht Werbung in Wädenswil

Am Montag kam die Schweizer Tennisspielerin Belinda Bencic für einen Werbespot nach Wädenswil. Für ihren neuen Autosponsor stand die 19-Jährige vor die Kamera und erhielt im Gegenzug ihr erstes eigenes Auto.

Tennisspielerin Belinda Bencic dreht in Wädenswil einen Werbespot.
Tennisspielerin Belinda Bencic dreht in Wädenswil einen Werbespot.
Moritz Hager
Vor der Kamera kennt sich die medienerprobte Tennisspielerin aus.
Vor der Kamera kennt sich die medienerprobte Tennisspielerin aus.
Moritz Hager
Tennisspielerin Belinda Bencic dreht in Wädenswil einen Werbespot.
Tennisspielerin Belinda Bencic dreht in Wädenswil einen Werbespot.
Moritz Hager
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Die Augen der Schweizer Tennisspielerin Belinda Bencic glänzten, als sie das Untergeschoss der Garage Autostern Zürichsee betritt. Dort, wo sonst die ausgestellten Autos fotografiert werden, stand ein Coupé der C-Klasse von Mercedes-Benz, Bencics erstes eigenes Auto. Zusammen mit Vater Ivan Bencic begutachtete sie es sorgfältig.

Bevor sie damit die ersten Runden drehen durfte, hatte sie allerdings noch eine Sache zu erledigen: Ein Werbespot mit ihr wurde noch am gleichen Tag gedreht. Dafür sass die zweifache Junioren-Grand-Slam-Siegerin, die in Wollerau wohnt, rund eine halbe Stunde lang in der Maske. Das anschliessende Filmen des Werbespots verzögerte sich durch zahlreiche Wiederholungen der einzelnen Sequenzen. Bencic selbst blieb geduldig und interessiert. Wohl auch mit dem Gedanken, schon bald hinter dem Steuer eines eigenen Neuwagens zu sitzen. Bevor sie allerdings mit ihm davonfuhr, gab sie der ZSZ ein Interview.

Für einen Werbespot werden Sie heute geschminkt und gefilmt. Sehen Sie solche Werbeaufträge als willkommene Abwechslung oder gehört es einfach dazu?Belinda Bencic:Grundsätzlich macht es mir Spass. Ich kann ja nicht nur den ganzen Tag Tennis spielen und durch Werbung habe ich schon einige wichtige Leute kennen gelernt. Ausserdem finde ich es immer wieder spannend, den Dreh eines Werbespots mitzuerleben. Und geschminkt werde ich auch sehr gerne, daran könnte ich mich gewöhnen. (lacht)

Wird Ihnen der Rummel um Ihre Person manchmal nicht zu viel?Ja, das gibt es ab und zu auch. Besonders wenn ich gute Resultate erzielt habe, erhalte ich viele Anfragen. Da habe ich nicht immer für alles Zeit, aber mit meiner zunehmenden Erfahrung habe ich gelernt, damit umzugehen und zwischen Wichtigem und Unwichtigem zu unterscheiden.

Auf was freuen Sie sich, wenn Sie nach längerer Zeit in die Schweiz zurückkehren?Am meisten freue ich mich auf meine Familie. Wenn ich lange weg bin, komme ich immer wieder gerne nach Hause, wo alles bekannt ist und ich mich auskenne. Allerdings möchte ich jeweils nicht zu lange hierbleiben, denn ich habe schnell den Drang, wieder auf Reisen zu gehen und Turniere zu spielen.

Haben Sie viele Freunde hier in der Schweiz, obwohl Sie oft im Ausland sind?Die meisten Kollegen habe ich im Tenniszirkus, denn dort sehen wir uns ja auch fast wöchentlich. Meine Schweizer Freunde sehe ich nicht ganz so oft. Ich probiere aber, sie möglichst häufig zu treffen, denn auch wenn es nicht immer einfach ist, gehört das zu einer 19-Jährigen dazu.

War Ihnen dieser Umstand bewusst, als Sie beschlossen, voll auf die Karte Tennis zu setzen?Jeder muss in seinem Leben Entscheidungen treffen. Als ich mich für Profitennisspielerin entschieden habe, war mir klar, dass ich nicht so viel in den Ausgang gehen kann wie meine Mitschüler. Dafür können diese heute nicht so oft reisen, wie ich es tue.

Sie kommen gerade aus St. Petersburg zurück und sind auch sonst oft im Ausland unterwegs. Warum brauchen Sie überhaupt ein Auto?Wenn ich in der Schweiz bin, brauche ich das Auto, um in die Trainings zu fahren oder auch mal an Turniere, die nicht allzu weit weg stattfinden. Ausserdem entlastet es meine Eltern, da sie mich jetzt nicht mehr ständig ­irgendwohin fahren müssen.

Wollten Sie möglichst schnell lernen, Auto zu fahren?Ja, denn ich wollte unabhängiger sein. Deshalb habe ich 2015 mit 18 Jahren auch gleich den Führerschein gemacht. Es war ein ziemlicher Stress, denn obwohl ich Fahrstunden nach der Saison besuchte, musste ich ja immer noch trainieren. Stressig war es auch an der Fahrprüfung. Diese habe ich nach einem 15-stündigen Flug von Singapur nach Zürich abgelegt. Der Fahrlehrer wartete am Flughafen und brachte mich gleich zur Prüfung.

Für Sie geht es nun weiter nächstes Wochenende mit dem Fed-Cup in Genf gegen Frankreich. Wie kommen Sie dorthin?Mit meinem neuen Auto selbstverständlich. (lacht)

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