Zum Hauptinhalt springen

Bei Billett-Kontrolle ausgerastet

Ein junger Mann wurde in einem Bus in Wädenswil ohne gültigen Fahrausweis erwischt und rastete danach aus. Wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte erhielt er nun eine bedingte Geldstrafe.

Ein Mann, der im Bus ohne Billett erwischt wurde, musste sich nach Tätlichkeiten vor Gericht verantworten.
Ein Mann, der im Bus ohne Billett erwischt wurde, musste sich nach Tätlichkeiten vor Gericht verantworten.
Symbolbild Manuela Matt

Die Lebensumstände des heute 24-jährigen Beschuldigten aus Wädenswil erschienen vor Gericht eher bedenklich. So lebt der arbeitslose Mann, dessen Vater verstorben ist, immer noch bei seiner Mutter und zehrt von rund 50 000 Franken, die er von seinen Grosseltern als Erbvorbezug erhalten hat. Eine Lehre hat er abgebrochen, er zahlt weder Steuern noch Krankenkassenprämien. Die Arbeit sei ihm zu stressig, erklärte er dem Einzelrichter. Und nun musste er sich auch noch als mutmasslicher Straftäter verantworten. Nicht nur wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, sondern auch wegen Sachbeschädigung sowie Hausfriedensbruch. Der Strafantrag der Anklage lautete auf eine bedingte Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 90 Franken sowie auf 1000 Franken Busse.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.