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Behörden ermitteln gegen Kampfsporttrainer aus Thalwil

Die Zürcher Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Taekwondo-Kampfsportlehrer aus Thalwil. In seinem Studio soll es zu sexuellen Übergriffen an Kindern gekommen sein.

So präsentiert sich der Kampfsportlehrer auf seiner persönlichen Webseite.
So präsentiert sich der Kampfsportlehrer auf seiner persönlichen Webseite.
Screenshot Internet

Dutzende Eltern von Kindern aus Thalwil haben offenbar einen Brief der Zürcher Staatsanwaltschaft erhalten. In dem Schreiben werden die Eltern darüber informiert, dass gegen den 48-jährigen Lehrer einer Taekwondo-Kampfsportschule, in welcher die Kinder Trainingslektionen besuchen oder besuchten, wegen möglicher sexueller Übergriffe ermittelt werde. Dies meldet Blick-Online am Dienstag.

Die Eltern werden in dem Schreiben dazu aufgefordert, sich bei der Staatsanwaltschaft zu melden, falls bei den eigenen Kindern allfällige Hinweise auf Missbrauch auftreten. Gegenüber Blick-Online bestätigte die Staatsanwaltschaft den Fall. Demnach befindet sich der Kampfsport-Lehrer bereits in Untersuchungshaft.

Bereits 2009 gab es Missbrauchsvorwürfe

Der Taekwondo-Trainer ist – gemäss Darstellung auf seiner eigenen Webseite – eine Instanz in der Kampfsport-Szene. Er ist demnach zweifacher Weltmeister, ehemaliger Nati-Trainer der Schweiz und Grossmeister (Meistergrad: 7. Dan) seines Fachs.

Wie Blick-Online weiter schreibt, mussten sich Schweizer Gerichte bereits 2009 mit dem Mann befassen. So kam es damals zu Vorfällen mit einer 17-jährigen und einer 21-jährigen Schülerin. Der Trainer soll die beiden Frauen «begrapscht» haben.

Die Zürcher Staatsanwaltschaft war für die Zürichsee-Zeitung am Dienstag nicht mehr für eine Stellungnahme erreichbar.

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