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Bank Zimmerberg steigert Gewinn und baut Personal aus

Die Bank Zimmerberg hat den Gewinn im vergangenen Jahr gesteigert.

Die Filiale der Bank Zimmerberg in Oberrieden.
Die Filiale der Bank Zimmerberg in Oberrieden.
Reto Schneider

Die Bank Zimmerberg blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. Die seit 1820 in Horgen domizilierte Regionalbank mit Niederlassungen im Hirzel und in Oberrieden hat den Erfolg sämtlicher Geschäftssparten stärker als budgetiert steigern können.

Massgebend für das Bilanzwachstum von 5,3 Prozent auf 1,21 Milliarden Franken ist laut Mitteilung die Steigerung der Ausleihungen von 29,8 Millionen (+2,9%) sowie der Kundengelder um 49,1 Millionen (+5,9%).

Teams vergrössern

Gleichzeitig will die Bank mit ihren rund 40 Mitarbeitenden ihre Ertragsbasis verbreitern. Zu diesem Zweck sollen die spezialisierten Vermögensverwaltungs- und Anlageberatungsteams personell ausgebaut werden; in welchem Umfang, steht noch nicht fest. Der Plan wird von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung unterstützt, wie der Mitteilung zu entnehmen ist.

Den Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft von 3,4 Millionen Franken (+12,0%) sieht die Bank Zimmerberg als Abbild der Umsetzung der eigenen Strategie, «welche von der soliden Verfassung der Finanzmärkte unterstützt wurde». Rund 20 Prozent ihrer Erträge erwirtschaftet die Bank aus dieser Geschäftssparte.

Höherer Geschäftsertrag

Dank der Steigerung des Bruttoerfolgs aus dem Zinsengeschäft und des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erzielte dieBank Zimmerberg im vergangenen Jahr insgesamt einen um 6,4 Prozent höheren Geschäftsertrag von 16,7 Millionen Franken. Dieser steht einem Geschäftsaufwand von 9,9 Millionen (+3,7%) gegenüber.

Nach der Verbuchung von «zusätzlichen und freiwilligen Wertberichtigungen für latente Ausfallrisiken in nicht gefährdeten Forderungen und Abschreibungen» weist die Bank für die Berichtsperiode einen Geschäftserfolg von 5,5 Millionen Franken aus (+5,1%). Unter dem Strich stieg der Reingewinn «nach einer wiederholt substanziellen Zuweisung an die stillen Reserven» um 2,2 Prozent auf 3,1 Millionen.

Sachaufwand verringert

Der Wechsel des Partners für den Rechenzentrumsbetrieb führte bei der Bank Zimmerberg zu einer Verringerung des Sachaufwands gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Millionen Franken. Allerdings seien 2019 im Vorjahr aufgeschobene externe IT-Investitionen angefallen.

Im Berichtsjahr lag der Schwerpunkt der Investitionen beim Ausbau der kürzlich bezogenen Bankräumlichkeiten in den Horgner Seehallen. Weitere «substanzielle Investitionen» sind im laufenden Jahr für den Um- und Ausbau der Beratungszone am Hauptsitz geplant. Für 2020 geht die Bank Zimmerberg, die dieses Jahr ihr 200-jähriges Bestehen feiert, von einem kontinuierlichen Wachstum in allen Ertragssparten und einer höheren Marktdurchdringung in der Region aus.

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