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Axpo will Leitungen in den Boden verlegen

Die Übertragungskapazität der Hochspannungsleitung Horgen-Wädenswil soll von 50 auf 110 Kilovolt erhöht werden.

Axpo rechnet mit steigendem Strombedarf und rüstet sein Netz auf 110 Kilovolt um.
Axpo rechnet mit steigendem Strombedarf und rüstet sein Netz auf 110 Kilovolt um.
Symbolbild zsp

Auf einem Teilstück auf Horgener Gemeindegebiet soll die bestehende Hochspannungs-Freileitung Horgen-Wädenswil durch ein unterirdisches Kabel ersetzt werden. Wie aus einer Mitteilung des Stromkonzerns Axpo hevorgeht, stehen die Veränderungen im Zusammenhang mit sukzessiven Umbauten des überregionalen Verteilnetzes von 50 auf 11o Kilowatt. Damit will Axpo "den wachsenden Ansprüchen der Energiezukunft" gerecht werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Für den 8,2 Kilometer langen Abschnitt der Hochspannungsleitung Horgen-Wädenswil kam die Axpo nach eigenen Angaben zum Schluss, dass eine Teilverkabelung die beste Lösung darstelle. Für den Umbau ihres Verteilnetzes stütze sich Axpo auf eine umfassende Basis verschiedenster Kriterien. Berücktsichtigt würden nebst der geltenden Stromversorgungs- und Umweltgesetzgebung technische Aspekte, sowie Fragen der Raumentwicklung, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit.

In den Boden verlegt wird der Abschnitt vom Unterwerk Horgen bis im Gebiet Hanegg. Auf der Strecke vom Gebiet Hanegg bis zum Unterwerk Wädenswil wird die vorhandene Freileitung mit minimalen Massnahmen umgebaut. Dieser Teilabschnitt verläuft teilweise parallel zur bestehenden 150-Kilovolt-Freileitung Samstagern–Zürich.

Spannungsumstellung beseitigt Engpässe

Das Hochspannungsnetz südlich von Zürich stellt die Versorgung der Gemeinden auf der linken Zürichsee Seite und der Stadt Zürich sicher. Mit der geplanten Spannungsumstellung soll eine zuverlässige und nachhaltige Energieversorgung in dieser Region sichergestellt werden. Axpo plant, die Plangenehmigung der gesamten Strecke beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) bis Ende 2015 einzureichen.

Mit der Spannungsumstellung können laut Axpo vorhandene Engpässe beseitigt und dem steigenden Energiebedarf Rechnung getragen werden. Dies sei langfristig für die Versorgungssicherheit in der gesamten Nordostschweiz von zentraler Bedeutung.

(ua)

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