Wädenswil

Axpo plant weitere Stromleitungen in Wädenswil

Ein Teil der Stromleitungen soll in Wädenswil bald unterirdisch verlaufen. Dies nicht nur in Richtung Horgen, sondern auch nach Freienbach.

Strom unter dem Boden: Die Axpo plant, mehrere Teile der Stromleitung in Wädenswil unter die Erde zu verlegen.

Strom unter dem Boden: Die Axpo plant, mehrere Teile der Stromleitung in Wädenswil unter die Erde zu verlegen. Bild: Archiv Michael Trost

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Die Axpo will ihr Stromnetz von 50 auf 110 Kilovolt erhöhen. Im Rahmen dieser Umstellung sollen einige der heute überirdischen Leitseile unter die Erde verlegt werden. Betroffen ist unter anderem die Strecke zwischen dem Unterwerk Horgen und jenem in Wädenswil. Konkret soll der Abschnitt vom Werk Horgen bis zur Autobahnausfahrt modernisiert werden. Anschliessend soll die Leitung entlang der Zugerstrasse und in der Oberen Bergstrasse zum Unterwerk Wädenswil verlaufen.

Ursprünglich hätte das Stromnetz auf dieser Strecke oberirdisch bleiben sollen. Wegen neuen politischen und technischen Anforderungen beurteilte die Axpo das Projekt neu. Sie reichte das Gesuch für ein unterirdisches Projekt Ende 2018 ein.In einem Bericht der Zürichsee-Zeitung vom 31. Dezember bestätigte das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI), dass Einsprachen gegen das unterirdische Projekt eingegangen sind. Beim Esti kam es jedoch zu einer Verwechslung. Gegen das Projekt der Axpo zwischen Wädenswil und Horgen ist es zu keinen Einsprachen gekommen. Der Rekurs betraf eine andere Verkabelung, welche die Axpo in der Umgebung von Wädenswil plant. Diese Einsprache wurde unterdessen aber bereits wieder zurückgezogen, wie das ESTI auf erneute Anfrage bestätigt.

Von Sternensee bis Autobahn

Dieses zweite Projekt betrifft eine Modernisierung der Stromleitungen zwischen Wädenswil und Freienbach. Teile der heute überirdischen Hochspannungsleitungen sollen auch dort unter den Boden verlegt werden. Vom Umbau betroffen ist die Teilstrecke in den Gemeinden Richterswil, Wollerau und Freienbach. Konkret kommen die Freileitungen vom Sternensee entlang der Samstagernstrasse bis zur Autobahnein und -ausfahrt Wollerau unter den Boden. Die Leitungen verlaufen heute teilweise durch ein besiedeltes Gebiet.

In einem weiteren Schritt muss nun das ESTI die Projekte genehmigen. Die Axpo will sich momentan noch nicht detaillierter zu ihren beiden Projekten äussern, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 18.01.2019, 17:52 Uhr

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